Jugend

Nacht der Lichter in Hartkirchen

Pfarrverband Eichendorf am 08.12.2024

Schon von weitem sahen die vielen Besucher der „Nacht der Lichter“ im Pfarrverband Eichendorf die wunderschön erleuchtete Hartkirchener Pfarrkirche. Das hell strahlende Pfarrverbandskreuz vor dem Eingang zeigte den Weg in die mit vielen Kerzen und einer ansprechenden Lichtinstallation erleuchteten Kirche. Jeder Gläubige erhielt eine brennende Kerze und so erhellte sich schnell das vollbesetzte Gotteshaus mit Kerzenschein.

Zeit­gleich mit neun wei­te­ren Ver­an­stal­tungs­or­ten in der Diö­ze­se Pas­sau wur­de so in Hart­kir­chen in stim­mungs­vol­ler Atmo­sphä­re das Tai­ze­ge­bet gefei­ert. Ihren Ursprung hat die­se Gebets­form in Tai­zé, einem klei­nen fran­zö­si­schen Dorf, in dem die Brü­der der von Roger Schutz gegrün­de­ten Gemein­schaft bis heu­te das Tai­zé-Gebet gemein­sam mit Jugend­li­chen aus der gan­zen Welt beten. 

Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer freu­te sich, so vie­le Gläu­bi­ge aller Alters­grup­pen begrü­ßen zu kön­nen und dank­te den vie­len, die sich die­ses beson­de­re Gebet mög­lich mach­ten: Dem Jugend­aus­schuss und den Mes­ne­rin­nen für die Deko­ra­ti­on der Kir­che, den Firm­lin­gen für die Lek­to­ren­diens­te, Sebas­ti­an Albert und Tom Ebner für die Licht­in­stal­la­ti­on und dem Jugend­chor ​„bel­le voci“ unter der Lei­tung von Chris­tia­ne Aigner für die musi­ka­li­sche Gestal­tung. Ein beson­de­rer Dank und Gruß galt der neu­en Jugend­seel­sor­ge­rin für das Deka­nat, Ange­li­ka Gabri­el, die die Nacht der Lich­ter vor­be­rei­tet hatte.

Alle durften mit ihrem Licht zum Kreuz kommen

Ker­zen­licht, Stil­le, Gebe­te, Impul­se und bibli­sche Tex­te sowie die wun­der­schön gesun­ge­nen Tai­ze- und Chor­lie­der schu­fen eine inni­ge und wohl­tu­en­de Gebets-Atmo­sphä­re. Jugend­seel­sor­ge­rin Gabri­el lud alle ein, mit ihrem Licht nach vor­ne zum Kreuz zu kom­men, vor dem Kreuz nie­der­zu­knien, sich zu ver­nei­gen oder ein­fach in Stil­le zu ver­wei­len und so Chris­tus, auch ohne Wor­te, all das anver­trau­en, was das eige­ne Herz bewegt. Bald ent­stand ein gan­zes Lich­ter­meer unter dem Taizekreuz. 

Es war spür­bar, was im letz­ten Gebet von Bru­der Matthew aus Tai­ze aus­ge­sagt wurde:

„Jesus, du rich­test dei­nen Blick der Lie­be auf jede und jeden von uns. Und wenn uns das, was du von uns ver­langst, zu schwie­rig scheint, dann möch­ten wir auf dein Wort hören, wenn du sagst: ​„Für dich mag es unmög­lich sein, für Gott ist es das nicht; für Gott ist alles mög­lich.“ – Dann öff­net sich ein Weg und wir kön­nen Freu­de und Leid anneh­men, in der Gewiss­heit, dass du alle Tage bei uns bist, bis ins Leben der Ewigkeit.“ 

Alle Betei­lig­ten waren dank­bar für die­se gemein­sa­me Gebets­er­fah­rung und bereits in Vor­freu­de auf die Nacht der Lich­ter 2025.

Bericht: Ger­traud Dick­gie­ßer
Fotos: Ulrich Altmann

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