
An die 100 Gläubige trafen sich am Sonntagabend am Vorplatz der Eichendorfer Pfarrkirche St. Martin, um an der ersten Lichterprozession zur Eder´schen Dreieinigkeitskapelle teilzunehmen. Zum Abschluss des Rosenkranz-Marienmonats Oktober, fand Pater Joshy, wäre eine Lichterprozession eine schöne Sache. Die Dunkelheit übernimmt alles, sagte er vor der Kirche, seit Monaten herrscht Krieg in unserer Nähe und jeder sehnt sich nach Licht.
Vorangehend Familie Ulrich Altmann mit einem selbstgemachten, großen, beleuchteten Rosenkranz, folgten alle Gläubige mit ihren Lichtern und machten sich auf den Weg über den Vilssteg zu der 250 Jahre alten Kapelle. Die Dreieinigkeitskapelle wurde 1772 von Familie Eder erbaut und 1960 renoviert. In ihr befindet sich eine Abbildung des Eder Hofes wie er zu damaligen Zeit war. Mit großer Vorfreude haben dort viele Gemeindemitglieder dieses Ereignis vorbereitet und nach einer dreiviertel Stunde, in der sich immer wieder Gläubige der Lichterprozession anschlossen, kamen die Pilger in der kleinen Kapelle an und es war ein sehr stimmungsvolles Erlebnis. Lukas Salzberger übernahm die Aufgabe als Vorsänger. Hell leuchteten die Kerzen der Pilger in der Dunkelheit und es war eine eindrucksvolle Lichterprozession die nächstes Jahr wieder stattfinden wird. Überwältigt von der Anzahl an Pilgern, bedankte sich Pater Joshy bei allen die zum Gelingen der Lichterprozession beitrugen, auch bei Familie Eder, die keine Mühen scheuten um die kleine Kapelle für die Gläubigen mit Fackeln und Lichtern schön herzurichten. Bei Kinderpunsch, Glühwein und netten Gesprächen, klang die erste Lichterprozession aus.
(Verena Hendlmeier)
