Kirche vor Ort

Gottesdienst zum Auftaktabend der Bischöflichen Visitation

Pfarrverband Eichendorf am 02.11.2022

Info Icon Foto: UA

Am Dienstag, den 25.10.2022 fand der Auftakt- und Pfarrverbandsabend zur Bischöflichen Visitation statt. Pater Joshy Kanjirathamkunnel, die übrigen Hauptamtlichen des Pfarrverbandes, die Kirchenverwaltungen und der Gesamtpfarrgemeinderat hatten dazu über alle zur Verfügung stehenden Medien eingeladen.

Der Bischöf­li­che Visi­ta­tor und Haupt­ze­le­brant, H. H. Msgr. Dr. Hans Bau­ern­feind, freu­te sich, gemein­sam mit dem Eichen­dor­fer Orts­pfar­rer Pater Jos­hy gut 90 Geschwis­ter im Glau­ben, denen die Zukunft der Kir­che auch am Her­zen liegt, zum Got­tes­dienst, den neben Pater Jos­hy auch Pfarr­vi­kar Pater Robert Phi­lo­min­raj kon­ze­le­brier­te, in der Pfarr­kir­che St. Mar­tin zu begrüßen. 

Nach der Lesung aus dem Ephe­ser­brief (Kapi­tel 5, Ver­se 21 – 23), die Pas­to­ral­as­sis­ten­tin Eli­sa­beth Eibl vor­ge­tra­gen hat und dem Lukas­evan­ge­li­um (Kapi­tel 13, Ver­se 18 – 21), das Pater Jos­hy den Gläu­bi­gen ver­kün­de­te, leg­te Dom­de­kan Hans Bau­ern­feind die Tex­te der Hei­li­gen Schrift ver­ständ­lich und bezo­gen auf die Visi­ta­ti­on aus: 

Jesus, der respekt­voll und zuwen­dend mit den Men­schen umgeht, spricht glaub­wür­dig vom Reich Got­tes. In zwei Gleich­nis­sen (vom Senf­korn und vom Sau­er­teig) macht Jesus den Men­schen klar, wer er ist und was er mit dem Reich Got­tes zu tun hat, dass er es vor­lebt und in Gang setzt. Und dass es erst dann voll­kom­men da sein kann, wenn die Men­schen in ihrer Frei­heit mit Jesus leben und han­deln. Die Kir­che ist dazu da, das Reich Got­tes zusam­men mit Jesus, ihrer Mit­te, auf­zu­bau­en, bis alles voll­endet ist für die ewi­ge Gemein­schaft mit Gott am Ende der Zeit. Die­sen Gedan­ken greift die Visi­ta­ti­on auf.

Als Gemeinschaft mit Jesus gehen

Die ver­schie­de­nen Gesprächs­part­ner in der Kir­che müs­sen respekt­voll mit­ein­an­der umge­hen und in der Hal­tung des Gebets auf das schau­en, ​„was wir als Kir­che tun kön­nen, damit das Reich Got­tes unauf­halt­sam wach­sen kann.“

Wie kön­nen wir als Kir­chen­ge­mein­schaft im Sin­ne Jesu han­deln, so dass jun­ge Men­schen hier Hei­mat und Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten fin­den und sich von Gott unbe­dingt ange­nom­men wis­sen? Wie müs­sen wir als Kir­chen­ge­mein­schaft ​„Jesus-ver­bun­den“ han­deln, dass Armut und ande­re Not vor Ort über­wun­den wird? Wie machen wir uns als kirch­li­che Gemein­schaft im Hei­li­gen Geist auf den Weg, dass die Hoff­nung auf die Auf­er­ste­hung vom Tod unter uns leben­dig bleibt und unser Lebens­ge­fühl prägt? Wie müs­sen wir uns als Gemein­schaft der Kir­che zusam­men mit Jesus auf­stel­len, dass vie­le Men­schen sich als Teil des Rei­ches Got­tes erle­ben, sie mit Jesus in Berüh­rung kom­men und ihn als den seg­nend-nahen Gott in ihrem Leben erfah­ren? Wie schaf­fen wir es als Kir­che vor Ort, dass es uns allen leicht­fällt, unter­ein­an­der und mit unwis­sen­den Men­schen von unse­rem Glau­ben ein­fach zu spre­chen? Was sol­len wir grund­sätz­lich als Kir­che vor Ort tun und was dür­fen wir getrost dem Herrn über­las­sen?
Dar­um geht es der Visitation.

"Wer glaubt, ist nie allein!"

Im Anschluss an die Für­bit­ten, die Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer aus­for­mu­liert hat­te und vor­trug, wur­de gemein­sam Eucha­ris­tie und Kom­mu­ni­on gefeiert.

Vor dem Schluss­se­gen gab es noch einen kräf­ti­gen Applaus für die Pro­jekt­scho­la, die — unter der Lei­tung von Lydia Schropp — die pas­sen­de musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­diens­tes über­nom­men hat­te, ehe nach dem gemein­sa­men Lied ​„Wer glaubt, ist nie allein!“ alle herz­lich zum wei­te­ren Teil des Auf­takt- und Pfarr­ver­bands­abends in das Eichen­dor­fer Pfarr­zen­trum ein­ge­la­den waren. Dar­über folgt ein geson­der­ter Bericht. (UA)

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