Gleich nachdem Lydia Schropp an der neuen Eichendorfer Kirchenorgel zum Schluss des Gottesdienstes am vergangenen 3. Adventsonntag (15.12.2024), der auch den Namen „Gaudete“ trägt, den letzten Akkord des Liedes „Tochter Zion“ gespielt und Pfarrvikar Pater Jipson den Gläubigen den Segen gespendet hatte, packte die kleine Christina zusammen mit ihrer Mama Angelika Nachreiner die Gelegenheit beim Schopfe, die neu aufgebaute Krippenszene in der Pfarrkirche St. Martinus zu bestaunen.
Am Freitag zuvor hatte „Krippenmutter“ Hildegard Hagenburger gemeinsam mit Kirchenpfleger Albert Steinhuber und Anneliese Maier vor dem Antonius-Seitenaltar die Verkündigungsszene abgebaut, den Krippenboden mit frischem Moos ausgepolstert und die Darstellung der Herbergssuche, die den Evangelien nach Lukas 2,1−7 bzw. Johannes 1,11 nachempfunden ist, arrangiert.
In der Krippe wird ab sofort Herbergssuche dargestellt
Wer hier die Schäfchen zählt, schläft garantiert nicht ein. Schließlich gleicht keines von ihnen dem anderen. Neben einem Hirten, der — die Laterne in der Hand — bei seiner Herde mit seinem schwarzen Hund Nachtwache hält, gibt es da außerdem natürlich auch noch den (zumindest im Neuen Testament nicht belegten) Ochsen im Stall zu Betlehem, zu dem sich später der Esel aus Nazareth gesellen wird, der — geführt vom Heiligen Josef — die werdende Gottesmutter Maria, die den Erlöser unter ihrem Herzen trägt, auf seinem Rücken hat. Christina und ihre Mutter mussten danach unbedingt auch noch die Kinderecke in der Sebastiani-Kapelle begutachten und eine Kerze am Lichterort bei der „großen“ Maria anzünden, bevor es langsam wieder nach Hause ging.
Bericht und Fotos: Ulrich Altmann