Ehe Familie Kinder

"Lazarus, komm heraus!"

Pfarrverband Eichendorf am 26.03.2023

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Zum 5. Fastensonntag feierte man am vergangenen Samstag (25.03.2023) in der Adlorfer Pfarrkirche einen Familiengottesdienst.

Pater Jos­hy begrüß­te dazu alle Gläu­bi­gen, sowie die zahl­reich erschie­ne­nen Kin­der. In einer kur­zen Ein­füh­rung zum The­ma, erzähl­te Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer dass zur Zeit Jesu Stein­höh­len als Grä­ber für die Toten genutzt wur­den. Sym­bo­lisch dafür wur­de ein sol­ches Grab mit dunk­len Tüchern im Altar­raum auf­ge­baut. Vor dem Altar stand eine Jesus­fi­gur auf einem gol­de­nen Tuch. Denn Jesus ist der, der Licht, Glanz und Leben schen­ken will.

"Lazarus, komm heraus!"

Anschlie­ßend tru­gen eini­ge Kin­der die Kyrie­rufe vor. Es folg­te die Lesung aus dem Buch Ezé­chiel, sowie das Evan­ge­li­um in Form eines Rol­len­spiels. Die Schwes­tern Mar­tha und Maria stan­den vor dem Grab ihres Bru­ders Laza­rus. Als Jesus dazu kam, befahl er den Men­schen, den Stein auf die Sei­te zu rol­len. Nach­dem die Freun­de Laza­rus dies getan hat­ten, rief Jesus laut ins offe­ne Grab: ​“Laza­rus, komm her­aus!” Da kam Laza­rus aus der Grab­höh­le her­aus und vie­le Men­schen, die gese­hen hat­ten, was gesche­hen war, kamen zum Glau­ben an Jesus.

Jesus kann uns aus den Gräbern unseres Alltags befreien

In sei­ner Pre­digt erwähn­te Pater Jos­hy, dass auch uns Jesus zuruft: ​“Komm her­aus”. Er kann uns Men­schen wirk­lich her­aus­ho­len aus den dunk­len Grä­bern, aus dem, was uns wie gefan­gen nimmt. Aus dem, was uns schwer bedrückt und nicht froh und frei leben lässt. Bezie­hun­gen, Glau­be, Lebens­freu­de und Hoff­nung sind manch­mal wie tot, wie begra­ben. Eini­ge Kin­der erläu­ter­ten die­se Gedan­ken und hol­ten sym­bo­lisch Gegen­stän­de aus dem auf­ge­bau­ten Fel­sen­grab her­aus. Ein rotes Tuch und Her­zen als Zei­chen für die begra­be­nen Freund­schaf­ten und Bezie­hun­gen, ein wei­ßes Tuch und Tau­ben als Zei­chen für gestor­be­nen Glau­ben und Ver­trau­en, ein grü­nes Tuch und Zwei­ge als Zei­chen für die begra­be­nen Hoff­nun­gen sowie ein gel­bes Tuch und lachen­de Gesich­ter als Zei­chen für die ver­lo­re­ne Lebensfreude.

Verkauf von Eine-Welt-Waren

Pater Jos­hy rief alle Kir­chen­be­su­cher dazu auf, die Botsch­haft Jesu ​“Komm her­aus” mit in die nächs­te Woche zu neh­men. Anschlie­ßend bedank­te er sich bei allen, die zur Gestal­tung der Fei­er bei­getra­gen haben und bei der Chor­ge­mein­schaft Adl­dorf für die musi­ka­li­sche Umrah­mung. Anläss­lich der Mise­re­or Fas­ten­ak­ti­on wur­den am Ende des Got­tes­diens­tes Eine-Welt-Waren verkauft.

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