Festgottesdienst

Dreifaltigkeitssonntag in Eichendorf

Pfarrverband Eichendorf am 27.05.2024

2024 05 26 Dreifaltigkeitssonntag Eichendorf Altardecken Klara Kirschner UA 49

Am Sonntag nach Pfingsten feierte die katholische Kirche schon das nächste Hochfest: Den Dreifaltigkeitssonntag. An diesem Tag wird - anders als an Hochfesten wie Weihnachten oder Ostern - nicht ein Ereignis aus dem Leben Jesu in den Mittelpunkt gestellt, sondern eine kirchliche Glaubenswahrheit. Und zwar eines der wichtigsten Dogmen der Kirche, die Lehre von der Trinität, die ihre Wurzeln wiederum im Neuen Testament hat. Trinität bedeutet, dass der dreieinige Gott die Verbindung aus Gottvater, Gottessohn und Heiligem Geist ist, drei gleichwertige Personen in einem gemeinsamen Wesen.

Die­ses Hoch­fest haben auch die Eichen­dor­fer am ver­gan­ge­nen Sonn­tag (26.05.2024) mit einem Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che St. Mar­tin gefei­ert. Pater Jos­hy hat­te es sich vor­ge­nom­men, sei­nen Zuhö­rern das auf den ers­ten Blick doch recht abs­trak­te The­ma Drei­fal­tig­keit“ für den All­tag prak­tisch auf­zu­be­rei­ten und damit auch das zuvor ver­kün­de­te Evan­ge­li­um aus­zu­le­gen. Und so begann er damit, dass sich der Begriff der Drei­fal­tig­keit aus zwei Wör­tern zusam­men­setzt: drei“ und fal­tig“. Wobei die Zahl für Gott in den drei Per­so­nen steht. Und das Wort fal­tig?“, schmun­zel­te Pater Jos­hy in die Run­de. Und dann zeig­te er sei­nen Zuhö­rern eine drei­fach zusam­men­ge­fal­te­te Land­kar­te. Eine der Groß­ge­mein­de Eichen­dorf. Stück für Stück ent­fal­te­te“ er die Kar­te und brei­te­te sei­ne Gedan­ken zum The­ma des Sonn­tags aus. Jeder sei ein­ge­la­den, die Land­kar­te Got­tes, auf der bei nähe­rem Hin­se­hen vie­le — oft ver­bor­ge­ne — Wege der Hoff­nung und des Heils zu fin­den sind, täg­lich neu auf­zu­blät­tern. Denn was nützt Dir eine Land­kar­te, wenn Du sie nicht ent­fal­test?“, frag­te er zum Schluss der Pre­digt an sei­ne Zuhö­rer gewandt. Als Lek­tor sowie als Kom­mu­ni­on­hel­fer war Mat­thi­as Mai­er vor Ort. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung des Hei­li­gen Amtes über­nahm in gewohn­ter Wei­se Orga­nis­tin Lydia Schropp.

Fünf neue Ministranten für Pfarrei St. Martin

Vor dem Schluss­se­gen lob­te Pater Jos­hy die Minis­tran­ten für ihren Fleiß, beson­ders Johan­na Kron­schnabl, die — wie auch Hei­ke Brandl — nach der dies­jäh­ri­gen Erst­kom­mu­ni­on ihren Dienst am Altar antrat und gleich beim Ein­sam­meln der Kol­lek­te half. Außer­dem haben sich von den dies­jäh­ri­gen Erst­kom­mu­ni­kan­ten noch zwei wei­te­re Kin­der der Schar der Eichen­dor­fer Minis­tran­ten ange­schlos­sen: Lau­ra Reichl und Rebec­ca Alt­mann. Die bei­den haben, wie auch Rafa­el Alt­mann, ihren Dienst — mit Ein­wil­li­gung von Pater Jos­hy — schon vor ihrer Erst­kom­mu­ni­on begin­nen dür­fen. Die anwe­sen­den Gläu­bi­gen hono­rier­ten den Ein­satz der Kin­der und Jugend­li­chen mit kräf­ti­gem Applaus. Die offi­zi­el­le Auf­nah­me der Neu-Minis­tran­ten wird vor­aus­sicht­lich im Herbst gefei­ert, wobei wei­te­re Neu­zu­gän­ge immer herz­lich will­kom­men sind.

Neue Decken für Volksaltar und Kredenz überreicht

Im Anschluss an die Eucha­ris­tie­fei­er freu­te sich Pater Jos­hy beson­ders, Kla­ra Kirsch­ner in der Eichen­dor­fer Sakris­tei begrü­ßen zu dür­fen. Die ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de des KDFB Eichen­dorf, die auch schon für die Sei­ten­al­tä­re Decken genäht und mit Spit­zen ver­se­hen hat, hat­te von Maria Hof­mann aus Berg — einer eben­falls begna­de­ten Schnei­de­rin — pas­sen­de Stof­fe bekom­men. In einem Gespräch mit Ste­pha­nie Alt­mann vom Mes­ner­team unter­brei­te­te Kla­ra Kirsch­ner kürz­lich das Ange­bot, ein ent­spre­chen­des Deck­chen für die Kre­denz im Pres­by­te­ri­um zu schnei­dern. Und so schmückt nun ein kunst­voll genäh­ter wei­ßer Stoff mit pas­sen­den Spit­zen, die auch das Sym­bol eines Kel­ches bzw. einer Hos­ti­en­scha­le ziert, das Tisch­lein im Altar­raum, das dazu dient, dar­auf lit­ur­gi­sche Gerät­schaf­ten, die für den Got­tes­dienst benö­tigt wer­den, bereit­zu­stel­len. Außer­dem hat die frü­he­re Fach­leh­re­rin gleich noch eine wei­te­re Decke für den Volks­al­tar ange­fer­tigt. Der Eichen­dor­fer Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor dank­te ihr dafür ganz herz­lich und freu­te sich sehr, dass die krea­ti­ve Ehren­amt­li­che sich auch noch bereit erklärt hat, pas­send zum The­ma der Sonn­tags­pre­digt, drei fal­ten­freie Decken in ver­schie­de­nen lit­ur­gi­schen Far­ben für den Eichen­dor­fer Hoch­al­tar mit einer Aus­spa­rung für den Sockel des Taber­na­kels zu nähen.

Eine sehenswerte Darstellung des dreifaltigen Gottes

…kön­nen Kunst­lieb­ha­ber übri­gens in dem über dem Altar­blatt befind­li­chen Medail­lon des Eichen­dor­fer Hoch­al­ta­res bestau­nen, der um das Jahr 1750 im Roko­ko­stil erbaut wur­de. Über Gott­va­ter und dem von ihm gezeug­ten Sohn Jesus fliegt der Hei­li­ge Geist in Form einer Tau­be. Die drei Per­so­nen, die doch irgend­wie eins sind, krö­nen die in einen blau­en Man­tel gehüll­te Mut­ter Gottes.

2024 05 04 Firmung Eichendorf UA 49

Bericht und Fotos: Ste­pha­nie Altmann

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