Festgottesdienst

Feierlicher Gottesdienst zur Osternacht

Pfarrverband Eichendorf am 12.04.2026

Die ersten Vögel begannen am Ostersonntag (05.04.2026) ihr Morgenlob, als sich die im Inneren nur notdürftig beleuchteten Pfarrkirche Sankt Martinus langsam aber sicher mit Gläubigen füllte. Draußen vor dem südlichen Kirchenportal loderte bereits das Osterfeuer. Verena, Heike und Maria Brandl mit ihrer Mama Regina waren auch schon hellwach, sie begrüßten die anderen Gottesdienstbesucher an den Kirchentüren und boten ihnen kleine Osterkerzen zum Kauf an.

Punkt 6.00 Uhr (eine hal­be Stun­de spä­ter als im ver­gan­ge­nen Jahr) kam Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor Pater Jos­hy — die auch heu­er wie­der von Ani­ta Stangl präch­tig gezier­te Oster­ker­ze in der Hand und von der Minis­tran­ten­schar beglei­tet — aus der Sakris­tei zum Kir­chen­vor­platz gezo­gen, um dort das von Flo­ri­an Brandl ent­fach­te Oster­feu­er zu seg­nen und die Oster­ker­ze ihrer Bestim­mung zu über­ge­ben. Nach­dem auch die Koh­len für das Weih­rauch­fass das rich­ti­ge Maß an Glut bekom­men hat­ten, zog der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor mit den Minis in die Pfarr­kir­che ein und stimm­te das drei­fa­che ​„Lumen Chris­ti“ an, dem die öster­li­che Gemein­de jedes Mal fest­lich mit ihrem ​„Deo gra­ti­as“ ant­wor­te­te. Die rou­ti­nier­te Kan­to­rin Lydia Schropp stimm­te die Got­tes­dienst­be­su­cher mit dem fest­lich von ihr gesun­ge­nen Exsul­tet auf die Fei­er des Oster­nacht ein, wäh­rend­des­sen die Minis­tran­ten das Licht der Oster­ker­ze, die nun auf der Neustifter’schen Mar­tins­ste­le ihren Platz fand, an die Anwe­sen­den wei­ter­ga­ben und Ste­fan Siche­ne­der aus Rohr­bach mit sei­nem Sohn Mar­tin die Apos­tel­leuch­ter entzündeten.

Taufwasser wurde gesegnet

Anschlie­ßend trug Ulrich Alt­mann in der nur vom Ker­zen­schein erleuch­te­ten Kir­che die bei­den alt­tes­ta­ment­li­chen Lesun­gen aus den Büchern Gene­sis und Exodus vor. Dem schloss sich die von Chris­tia­ne Siche­ne­der vor­ge­tra­ge­ne Lesung aus dem alt­tes­ta­ment­li­chen Buch Eze­chi­el an, ehe das Got­tes­haus zum Glo­ria — beglei­tet vom fest­li­chen Geläut der pünkt­lich aus Rom zurück­ge­kehr­ten Glo­cken und dem Klang der Dank einer groß­zü­gi­gen Spen­de neu ange­schaff­ten Altar­schel­len — wie­der hell erleuch­tet wur­de und die so genann­te Epis­tel-Lesung aus dem pau­li­ni­schen Römer­brief folg­te. Dann ver­kün­de­te Pater Jos­hy das Lukas­evan­ge­li­um. Dabei war zu hören, dass Maria von Mag­da­la und die ande­ren Frau­en, die Jesus nach­ge­folgt sind, das lee­re Grab ent­de­cken und eine über­ra­schen­de Bot­schaft hören: Gott hat Jesus von den Toten auf­er­weckt! Nach der mit­rei­ßen­den Pre­digt und der Aller­hei­li­gen­li­ta­nei schloß sich die Seg­nung des Tauf­was­sers an, in das Pater Jos­hy die Oster­ker­ze tauch­te. Die Gläu­bi­gen waren dann dazu ein­ge­la­den, ihren Glau­ben zu beken­nen und ihr Tauf­ver­spre­chen zu erneu­ern, was der Zele­brant — durch die Rei­hen gehend — mit dem Aus­spren­gen des frisch-geseg­ne­ten Oster­was­sers bekräftigte.

Pater Joshys Osterpredigt in voller Länge finden Sie hier:

Das glauben wir
05.04.2026

Auferstehung beginnt dort, wo es wehtut – Osterbotschaft 2026

Warum wir trotz Ohnmacht und Resignation an Ostern neue Lebenskraft schöpfen dürfen und was wir dabei von…

Nach den Für­bit­ten fei­er­ten alle mit­ein­an­der Eucha­ris­tie. Nach dem gemein­sa­men Vater­un­ser und dem anschlie­ßen­den Frie­dens­gruß teil­te der indi­sche Geist­li­che die kon­se­krier­ten Hos­ti­en — unter­stützt von Kom­mu­ni­on­hel­fe­rin Karin Nach­rei­ner — zum Kom­mu­nion­emp­fang aus. Vor dem Ende der Fei­er seg­ne­te Pater Jos­hy die mit­ge­brach­ten Spei­sen für das Oster­früh­stück mit Weih­was­ser und Weih­rauch. Dann bat er die Anwe­sen­den, noch ein­mal Platz zu neh­men, um allen, die zum Gelin­gen der Fei­er, aber auch die umfang­rei­chen Vor­be­rei­tun­gen über­nom­men hat­ten, sei­nen Dank aus­zu­spre­chen: Kan­tor und Orga­nis­tin Lydia Schropp, die die stim­mungs­vol­le musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nom­men hat­te, den Lek­to­ren und Minis­tran­ten, der Fami­lie Siche­ne­der aus Rohr­bach, den Fami­li­en Brandl und Schmidt-Ramsin, der Mes­ne­rin Ste­pha­nie Alt­mann, ihrem Ehe­mann Uli sowie ganz beson­ders ihrer Schwie­ger­mut­ter Caro­lin Alt­mann, die voll­kom­men ehren­amt­lich zur Pfle­ge des Got­tes­hau­ses und des ​„Drum­herums“ annä­hernd jeden Tag in der Pfarr­kir­che anzu­tref­fen ist. Dann pfleg­te der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor den Brauch des Oster­la­chens. Dazu erzähl­te Pater Jos­hy einen geschmack­vol­len Witz, der von einem Ohren­arzt, sei­ner schwer­hö­ri­gen Pati­en­tin und ihrem Ehe­mann han­del­te und die Gläu­bi­gen herz­haft auf­la­chen ließ. Zum Schluss des gut besuch­ten Got­tes­diens­tes spen­de­te der Zele­brant den Mit­fei­ern­den den Segen Got­tes und wünsch­te allen ganz herz­lich — ver­bun­den mit einem zwei­fa­chen ​„Hal­le­lu­ja!“ — noch­mals fro­he Ostern! 

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

Weitere Nachrichten

23.10.2026

Tolle Stimmung beim boarischen Seniorennachmittag

Zum boarischen Seniorennachmittag hatte der Frauen- und Mütterverein Dornach am Samstag, 17. Oktober, alle…

23.10.2026

Reihe zu Ehren der Gottesmutter fortgesetzt

An jedem Sonntag im Oktober wird in Eichendorf gemeinsam Rosenkranz gebetet. Am vergangenen Kirchweihsonntag…

23.10.2026

Pfarrbrief für November und Dezember 2026

Der neue Pfarrbrief ist da. Hier können Sie die passwortgeschützte Gesamtausgabe des Pfarrbriefs sowie die…