Für viele Gläubige des Pfarrverbandes ist er „das liebste Blatt“: der Pfarrbrief, der alle zwei Monate als Print-Ausgabe und (passwortgeschützt) online auf der Homepage des Pfarrverbandes als „Pfarrbrief für die Hosentasche“ erscheint. Er enthält über die Gottesdienstordnung hinaus jedesmal einen Leitartikel, den einer der drei Hauptamtlichen verfasst, und außerdem jede Menge informative und unterhaltsame Berichte aus dem Pfarrleben, Terminankündigungen, sonstige Informationen und zusätzliche Angebote für das Glaubensleben.
Am 2. Fastensonntag (01.03.2026) begab sich Pater Joshy vor dem Schlusssegen, den er zum Abschluss des Gottesdienstes spendete, zum Ambo. Dort angekommen, präsentierte er den exakt 100 Gottesdienstbesuchern, die bei der Kirchenzählung ermittelt wurden, voller Stolz ein Exemplar der druckfrischen „März / April 2026“-Print-Ausgabe des Pfarrbriefes mit dem stimmungsvollen Titelbild. „Dass Ihr wieder eine so schöne Pfarrbriefausgabe in Euren Händen halten könnt, war auch dieses Mal wieder mit großem Aufwand verbunden!“, strahlte der Pfarradministrator in die Menge. Sobald die Gottesdienstordnung steht und Redaktionsschluss für eine Ausgabe war, gehe die Arbeit bei den Gestalterinnen weiter, die schon vorher Ankündigungen entgegennehmen, Berichte sammeln, Fotos und grafische Elemente auswählen und im Groben das Layout des handlichen Farbdruckmagazins entwerfen. Ausführliche Berichte der „Zulieferer“ kürzen (was dem leider begrenzten finanziellen Budget für den Druck der Print-Ausgabe geschuldet ist), kurzfristig das Layout umwerfen und neu gestalten, Terminänderungen einarbeiten. Das und vieles mehr gehört zu den Aufgaben einer Pfarrbriefgestalterin.
Voller Einsatz für den Pfarrbrief
2022 hat Sandra Zint aus Exing, die ursprünglich aus Eichendorf stammt, diese ehrenamtliche Aufgabe von Pastoralreferentin Elisabeth Eibl, die sie schon vorher bei dieser Tätigkeit unterstützt hat, alleine und mit unermüdlichem Einsatz bis Ende des vergangenen Jahres übernommen. Für dieses immense Engagement sprach Pater Joshy der sympathischen Exingerin, die diese Aufgabe aus beruflichen Gründen leider abgibt, ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ aus und überreichte ihr unter dem Applaus der Mitfeiernden als kleines Dankeschön eine Orchidee. Sandra Zint bedankte sich ihrerseits bei allen, die sie bei ihrer Tätigkeit so gut unterstützt haben. Sie freue sich besonders, die verantwortungsvolle Aufgabe an ihre Nachfolgerin Monika Fink aus Hartkirchen übergeben zu dürfen, bei der sie den Pfarrbrief des Pfarrverbandes — wie die beiden Ausgaben des Jahres 2026 gezeigt haben, in sehr guten Händen wisse. Pater Joshy hieß Monika Fink, die das Ehrenamt zu Beginn des Jahres 2026 übernommen hat und zuvor Sandra Zint schon einige Ausgaben lang bei der Vorbereitung begleitet hat, als neue Gestalterin des Pfarrbriefs ganz herzlich willkommen und bat sie, sich den Gottesdienstbesuchern ganz offiziell vorzustellen. Die engagierte Hartkirchenerin, die sich seit kurzem beruflich in der Freizeitphase befinde und gerne mit dem Fotoapparat für die Titelbilder auf Safari geht, freue sich sehr, diese Aufgabe übernommen zu haben und weiterhin mit vollem Einsatz auszufüllen. Auch das wurde von den Gottesdienstbesuchern mit einem kräftigen Applaus belohnt.
Jeder Pfarrbrief kostet zwei Euro
Pater Joshy lobte abschließend besonders auch die gute Zusammenarbeit mit Pfarrsekretärin Fine Weber, die — nachdem der Dienstplan steht — die Gottesdienstordnung vorbereitet und die Informationen aus dem Pfarrbüro an die Gestalterin weiterleitet. In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass sich die Print-Ausgabe des Pfarrbriefs nur kostendeckend produzieren lässt, wenn von den Leserinnen und Lesern pro gedrucktem Exemplar ein Beitrag von mindestens zwei Euro beglichen wird. Dieser Preis ist mittlerweile auch auf der Titelseite abgedruckt. Leider nehmen diesen Hinweis bei weitem nicht alle Abholer wahr. Der Beitrag für den Pfarrbrief (pro Jahr also mindestens zwölf Euro) kann beim Abholen in den Gotteshäusern in die dafür vorgesehenen Opferstöcke geworfen werden, im Pfarrbüro bar bezahlt oder direkt auf das dafür vorgesehene Konto überwiesen werden, wofür Überweisungsvordrucke in den Schriftenständen vor- bzw. immer wieder den Pfarrbriefausgaben beiliegen. Diese Bankverbindungsdaten wird auch in einzelnen Pfarrbrief- und Newsletterausgaben des Pfarrverbandes veröffentlicht. Was für die sonstigen Angebote des Pfarrverbandes gilt, das gilt auch für die Print-Ausgabe des Pfarrbriefes: Das Angebot aufrecht zu erhalten, funktioniert nur so richtig, wenn sich jeder seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten gemäß einsetzt und dazu seinen Beitrag leistet.
Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

