Kirche vor Ort

Stabübergabe beim Eichendorfer Pfarrbrief-Team

Pfarrverband Eichendorf am 06.03.2026

Für viele Gläubige des Pfarrverbandes ist er „das liebste Blatt“: der Pfarrbrief, der alle zwei Monate als Print-Ausgabe und (passwortgeschützt) online auf der Homepage des Pfarrverbandes als „Pfarrbrief für die Hosentasche“ erscheint. Er enthält über die Gottesdienstordnung hinaus jedesmal einen Leitartikel, den einer der drei Hauptamtlichen verfasst, und außerdem jede Menge informative und unterhaltsame Berichte aus dem Pfarrleben, Terminankündigungen, sonstige Informationen und zusätzliche Angebote für das Glaubensleben.

Am 2. Fas­ten­sonn­tag (01.03.2026) begab sich Pater Jos­hy vor dem Schluss­se­gen, den er zum Abschluss des Got­tes­diens­tes spen­de­te, zum Ambo. Dort ange­kom­men, prä­sen­tier­te er den exakt 100 Got­tes­dienst­be­su­chern, die bei der Kir­chen­zäh­lung ermit­telt wur­den, vol­ler Stolz ein Exem­plar der druck­fri­schen ​„März / April 2026“-Print-Ausgabe des Pfarr­brie­fes mit dem stim­mungs­vol­len Titel­bild. ​„Dass Ihr wie­der eine so schö­ne Pfarr­brief­aus­ga­be in Euren Hän­den hal­ten könnt, war auch die­ses Mal wie­der mit gro­ßem Auf­wand ver­bun­den!“, strahl­te der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor in die Men­ge. Sobald die Got­tes­dienst­ord­nung steht und Redak­ti­ons­schluss für eine Aus­ga­be war, gehe die Arbeit bei den Gestal­te­rin­nen wei­ter, die schon vor­her Ankün­di­gun­gen ent­ge­gen­neh­men, Berich­te sam­meln, Fotos und gra­fi­sche Ele­men­te aus­wäh­len und im Gro­ben das Lay­out des hand­li­chen Farb­druck­ma­ga­zins ent­wer­fen. Aus­führ­li­che Berich­te der ​„Zulie­fe­rer“ kür­zen (was dem lei­der begrenz­ten finan­zi­el­len Bud­get für den Druck der Print-Aus­ga­be geschul­det ist), kurz­fris­tig das Lay­out umwer­fen und neu gestal­ten, Ter­min­än­de­run­gen ein­ar­bei­ten. Das und vie­les mehr gehört zu den Auf­ga­ben einer Pfarrbriefgestalterin. 

Voller Einsatz für den Pfarrbrief

2022 hat San­dra Zint aus Exing, die ursprüng­lich aus Eichen­dorf stammt, die­se ehren­amt­li­che Auf­ga­be von Pas­to­ral­re­fe­ren­tin Eli­sa­beth Eibl, die sie schon vor­her bei die­ser Tätig­keit unter­stützt hat, allei­ne und mit uner­müd­li­chem Ein­satz bis Ende des ver­gan­ge­nen Jah­res über­nom­men. Für die­ses immense Enga­ge­ment sprach Pater Jos­hy der sym­pa­thi­schen Exin­ge­rin, die die­se Auf­ga­be aus beruf­li­chen Grün­den lei­der abgibt, ein herz­li­ches ​„Vergelt’s Gott!“ aus und über­reich­te ihr unter dem Applaus der Mit­fei­ern­den als klei­nes Dan­ke­schön eine Orchi­dee. San­dra Zint bedank­te sich ihrer­seits bei allen, die sie bei ihrer Tätig­keit so gut unter­stützt haben. Sie freue sich beson­ders, die ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be an ihre Nach­fol­ge­rin Moni­ka Fink aus Hart­kir­chen über­ge­ben zu dür­fen, bei der sie den Pfarr­brief des Pfarr­ver­ban­des — wie die bei­den Aus­ga­ben des Jah­res 2026 gezeigt haben, in sehr guten Hän­den wis­se. Pater Jos­hy hieß Moni­ka Fink, die das Ehren­amt zu Beginn des Jah­res 2026 über­nom­men hat und zuvor San­dra Zint schon eini­ge Aus­ga­ben lang bei der Vor­be­rei­tung beglei­tet hat, als neue Gestal­te­rin des Pfarr­briefs ganz herz­lich will­kom­men und bat sie, sich den Got­tes­dienst­be­su­chern ganz offi­zi­ell vor­zu­stel­len. Die enga­gier­te Hart­kir­chene­rin, die sich seit kur­zem beruf­lich in der Frei­zeit­pha­se befin­de und ger­ne mit dem Foto­ap­pa­rat für die Titel­bil­der auf Safa­ri geht, freue sich sehr, die­se Auf­ga­be über­nom­men zu haben und wei­ter­hin mit vol­lem Ein­satz aus­zu­fül­len. Auch das wur­de von den Got­tes­dienst­be­su­chern mit einem kräf­ti­gen Applaus belohnt.

Jeder Pfarrbrief kostet zwei Euro

Pater Jos­hy lob­te abschlie­ßend beson­ders auch die gute Zusam­men­ar­beit mit Pfarr­se­kre­tä­rin Fine Weber, die — nach­dem der Dienst­plan steht — die Got­tes­dienst­ord­nung vor­be­rei­tet und die Infor­ma­tio­nen aus dem Pfarr­bü­ro an die Gestal­te­rin wei­ter­lei­tet. In die­sem Zusam­men­hang sei dar­an erin­nert, dass sich die Print-Aus­ga­be des Pfarr­briefs nur kos­ten­de­ckend pro­du­zie­ren lässt, wenn von den Lese­rin­nen und Lesern pro gedruck­tem Exem­plar ein Bei­trag von min­des­tens zwei Euro begli­chen wird. Die­ser Preis ist mitt­ler­wei­le auch auf der Titel­sei­te abge­druckt. Lei­der neh­men die­sen Hin­weis bei wei­tem nicht alle Abho­ler wahr. Der Bei­trag für den Pfarr­brief (pro Jahr also min­des­tens zwölf Euro) kann beim Abho­len in den Got­tes­häu­sern in die dafür vor­ge­se­he­nen Opfer­stö­cke gewor­fen wer­den, im Pfarr­bü­ro bar bezahlt oder direkt auf das dafür vor­ge­se­he­ne Kon­to über­wie­sen wer­den, wofür Über­wei­sungs­vor­dru­cke in den Schrif­ten­stän­den vor- bzw. immer wie­der den Pfarr­brief­aus­ga­ben bei­lie­gen. Die­se Bank­ver­bin­dungs­da­ten wird auch in ein­zel­nen Pfarr­brief- und News­let­ter­aus­ga­ben des Pfarr­ver­ban­des ver­öf­fent­licht. Was für die sons­ti­gen Ange­bo­te des Pfarr­ver­ban­des gilt, das gilt auch für die Print-Aus­ga­be des Pfarr­brie­fes: Das Ange­bot auf­recht zu erhal­ten, funk­tio­niert nur so rich­tig, wenn sich jeder sei­nen Fähig­kei­ten und Mög­lich­kei­ten gemäß ein­setzt und dazu sei­nen Bei­trag leistet. 

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

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