Insbesondere die Einrichtungsmitarbeiterinnen Anita Loibl, Elisabeth Sommersberger und Romana Stangl hatten zusammen mit Mesnerin Paula Kagerer, Antonie Scharl und Maria Weber die Vorbereitungen dafür übernommen: Diejenigen Heimbewohner, welche mitfeiern wollten und konnten, hatten in der Kapelle, im Speisesaal und im Foyer ihre Plätze eingenommen, die Rollatoren waren im Gang geparkt, für die Gottesdienstbesucher, die von auswärts kamen, waren Stühle aufgestellt worden. Als Mesnerin Paula Kagerer die Glocke zog, zog Pater Joshy durch die Vorhalle in die Kapelle ein. Der Zelebrant hieß alle, vor allem die Heimbewohner, das Pflegepersonal und die Kinder, herzlich willkommen. Unter den Mitfeiernden waren unter anderem auch Diakon Bernhard Hobelsberger mit seiner Ehefrau Uta, Hilde Progl und Hildegard Hartl vom Eichendorfer Seniorenclub, Birgit Knogl, die Seniorenbeauftragte des Marktes Eichendorf und Gesamtpfarrgemeinderatsvorsitzender Franz Ratzisberger.
Von den Engeln in Abrahams Schoß getragen
Nach der Einführung, den Kyrie-Rufen und dem Tagesgebet folgte die neutestamentliche Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an Timótheus, die Paula Kagerer vortrug. Timótheus war ein Mitarbeiter des Paulus, der sich hauptsächlich um die Gemeinden in Ephesus kümmerte. Sein tugendhaftes Leben als Betreuer der Gemeinde soll Orientierung sein für alle Glaubenden. Pater Joshy verkündete anschließend das Evangelium. Darin schildert der Evangelist Lukas an zwei Figuren in einem Gleichnis Jesu die Problemstellung, wie ein Reicher in den Himmel kommen kann. Im ausführlichen Dialog zwischen Abraham und dem Reichen ist der Hinweis auf die Bibel – sprich Tora und Propheten – eine mögliche Antwort. Im Anschluss an Pater Joshys Predigt, in der er auf das Gleichnis vom armen Lazarus — der nach seinem Tod von den Engeln in Abrahams Schoß getragen worden war — und dem namenlosen Reichen — der in der Unterwelt qualvolle Schmerzen litt — einging und auf den Alltag der Gemeindemitglieder bezog, übernahm Paula Kagerer, die auch das Amt der Heimfürsprecherin innehat, die Fürbitten.
Pater Joshy dankte dem Team des AWO-Seniorenheims
Dann wurde gemeinsam Eucharistie gefeiert. Nach dem Agnus Dei unterstützte Mesnerin Paula Kagerer den Zelebranten beim Austeilen der gewandelten Hostien. Zum Schluss des Gottesdienstes dankte Pater Joshy dem ganzen Team des AWO Seniorenheimes mit Einrichtungsleiter Konrad Mader an der Spitze für die große Unterstützung und dafür, die diesmalige Sonntagsmesse und auch das Jahr über jeden Mittwochnachmittag Gottesdienst mit den und für die Senioren, dem Heimpersonal und weiteren Gläubigen feiern zu dürfen. Besonders dankte der Zelebrant der großen Abordnung des Musikalischen Vereins Eichendorf, der zusammen mit der Vorsitzenden Hildegard Hagenburger an der Gitarre, Gemeindereferentin Gertraud Dickgießer an der Harfe und Korbinian Dickgießer an der Tuba das sonntägliche Heilige Amt musikalisch zu einem „Festgottesdienst“ machte.
Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

