Der neue Pastorale Raum Landau a. d. Isar hat seine Arbeit offiziell aufgenommen. Am vergangenen Dienstagabend, den 7. Juli 2026, trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Pfarreien sowie der überpfarrlichen kirchlichen Verbände um 19.30 Uhr zur konstituierenden Sitzung im Landau Pfarrzentrum.
Der bisherige Dekanatsratsvorsitzende Martin Schwenke freute sich, dass er an diesem schönen und sicherlich für Fußballfans sehr interessanten Abend fast alle geladenen Gäste begrüßen durfte. Das Dekanat Pfarrkirchen wird mit Wirkung zum Dienstag, 1. September 2026, in drei Pastorale Räume, nämlich Landau, Arnstorf und Pfarrkirchen eingeteilt werden. Das bisher auf Ebene des Dekanats tätige Laiengremium, der Dekanatsrat Pfarrkirchen, werde ab diesem Zeitpunkt durch die drei neuen Räte des Pastoralen Raums abgelöst. Vor Aufnahme der offiziellen Arbeiten bedankte sich Schwenke nochmals ausdrücklich bei den Mitgliedern des bisherigen Dekanatsrats für deren wertvolle Mitarbeit und wünschte dem neuen Gremium einen guten Start für deren gemeinsame Arbeit.
Geistlicher Impuls als Orientierung
Pfarrer August Lindmeier, der künftige Leiter des Pastoralen Raums, eröffnete die Sitzung mit einem kurzen geistlichen Impuls, der die Arbeit mit und in den neuen Pastoralen Räume in den Blick nimmt. Unsere Kirche befinde sich im Wandel. Auch unser Bistum müsse sich mit veränderten Rahmenbedingungen und knapper werdenden Mitteln, bei Personal und Finanzen, auseinandersetzen. Es gehe darum, wie Glaubensverkündigung und Seelsorge in Zukunft gestaltet werden und gelingen könne. Und es gelte, neue Wege zu finden und zu beschreiten. Dies passiere nunmehr mit und in den neuen Pastoralen Räumen und ab heute im Pastoralen Raum Landau a. d. Isar. Unter Hinweis auf die gemeinsamen Ziele und Werte betonte Lindmeier, dass man auf diesem Weg sicherlich vieles werde ausprobieren müssen. Man werde gemeinsam das Gehen in diesem Prozess erlernen, werde einfach miteinander ins Tun kommen müssen und manches von dem werde auch nicht gleich auf Anhieb klappen. Dies sei aber auch nicht schlimm. Er ermutigte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen, um gemeinsame Angebote zu ersinnen, zu entwickeln und gemeinsam zu bewerben. Er sei bei einem Blick in die Runde aber sehr zuversichtlich, dass dies gelingen und in eine gute Zukunft gehen könne.
Symbolischer Aufbruch: Neues Logo für Einheit
Als sichtbares Zeichen des geeinten gemeinsamen Aufbruchs wurde der von einem Mitglied der Runde erarbeitete Vorschlag eines neuen Logos für den Pastoralen Raum Landau a. d. Isar präsentiert. Das Logo zeigt 17 Kreispunkten, die zusammen ein Kreuz bilden und symbolisch für die 16 Pfarrorte in den vier Pfarrverbänden stünden. Das alles verbindende Element — die Mitte — sei Jesus Christus. Im Sinne dieses gemeinsamen Aufbruchs wurde im Anschluss die erste Vorstandschaft für das neue Gremium gewählt. Die Leitung übernimmt dabei eine Doppelspitze. Adelinde Grad und Claudia Stallhofer übernehmen gemeinsam den Vorsitz. Unterstützt werden diese durch Manfred Buchta als dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden sowie Marlene Bachmeier als Schriftführerin.
Vertretung im Diözesanrat
In den Diözesanrat entsandte der neue Rat des Pastoralen Raumes Ingrid Eigner und Claudia Stallhofer, die ihrerseits durch Manfred Buchta und Ulrich Altmann vertreten werden. In der anschließenden Beratung wurden bereits erste Themenfelder für die künftige gemeinsame Zusammenarbeit benannt. Diese sollen im Rahmen der ersten Vollversammlung am Dienstag, 17. November 2026, um 19.30 Uhr — voraussichtlich wieder im Landauer Pfarrzentrum — weiter vertieft werden.
Bericht: Thomas Huber
Foto und Logo: Ulrich Altmann

