Gemeinsam wurden mit Liedern, Gebete, Betrachtungen und Meditationen die 14 Stationen des Leidensweges Jesu nachempfunden. Die Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesu Christi wurde unter Zuhilfenahme eines Gebetbüchleins von „Kirche in Not“ mit dem Gebet für die verfolgten Christen der heutigen Zeit, gestaltet aus Psalmversen, verbunden. Schon in den Psalmen ist oft von Bedrängnis und Verfolgung die Rede, schon die gläubigen Israeliten wurden wegen ihres Glaubens an den einen Gott drangsaliert und unterdrückt. In Psalm 3 heißt es: „Herr, wie zahlreich sind meine Bedränger; so viele stehen gegen mich auf“ (Ps 3,2). Und so gibt es im Psalter, dem Gebetbuch des Volkes Israel, zahlreiche Gebete um göttlichen Beistand in der Verfolgung und um Errettung aus Not und Gefahr. Es lassen sich kaum kraftvollere Worte für das Gebet für die verfolgte Kirche finden. Die Pfarrgemeinderatsmitglieder Lukas Salzberger und Ulrich Altmann übernahmen das Vorbeten und das Anstimmen der Lieder.
Mit Ausnahme des Palmsonntags wird in der Eichendorfer Pfarrkirche jeden Sonntag in der Fastenzeit — beginnend um 13.30 Uhr — eine Kreuzwegandacht gebetet, wobei am 01.03.2026 der KDFB Eichendorf und am 08.03.2026 der Seniorenclub Eichendorf die Gestaltung übernimmt. Am Freitag (27.03.2026) findet — zentral für den ganzen Pfarrverband — der „Gegangene Kreuzweg“ statt. Um 18.00 Uhr wird bei der Dreifaltigkeitskapelle (Schlossallee Adldorf) gemeinsam zur Holzkapelle (Kellerhäuser) marschiert, gebetet und gesungen. Auch dazu ist die gesamte Bevölkerung herzlich eingeladen.
Bericht: Ulrich Altmann
Foto: Lukas Salzberger

