Festgottesdienst

Patrozinium in Sankt Martinus gefeiert

Pfarrverband Eichendorf am 14.11.2025

Die Pfarrei Sankt Martinus hatte für Sonntag, 09.11.2025, zum Festgottesdienst in die Eichendorfer Pfarrkirche, die dem Bischof von Tours geweiht ist, eingeladen. 

Nach dem Ein­zug in das Got­tes­haus und dem Eröff­nungs­lied begrüß­te der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor Pater Jos­hy die zahl­reich anwe­sen­den Mit­fei­ern­den mit einem herz­li­chen ​„Grüß Gott!“. Beson­ders freu­te sich der Zele­brant über die Mit­glie­der des gemisch­ten Cho­res des Musi­ka­li­schen Ver­eins mit Chor­lei­te­rin Iris Wun­der­lich, Vor­sit­zen­der Hil­de­gard Hagen­bur­ger und Anto­nia Schmidt-Ramsin an der Quer­flö­te sowie den Jugend­chor ​„Bel­le voci“ unter der Lei­tung von Chris­tia­ne Aigner am E‑Piano, die sich alle im fest­lich beflagg­ten Pres­by­te­ri­um posi­tio­niert hat­ten. In Anschluss an die Sta­tio, die Kyrie­rufe, das fei­er­li­che Glo­ria und das Tages­ge­bet trug Rena­te Funk die neu­tes­ta­ment­li­che Lesung aus dem ers­ten Brief des Apos­tels Pau­lus an die Gemein­de in Korinth vor, bevor sich alle beim Hal­le­lu­ja-Ruf zur Fro­hen Bot­schaft erhoben.

Besondere musikalische Gestaltung

Nach­dem Pater Jos­hy, beglei­tet von den Minis­tran­tin­nen und Minis­tran­ten, die das Weih­rauch­fass, das Schiff­chen und die Leuch­ter tru­gen, der Gemein­de das Johan­nes­evan­ge­li­um ver­kün­de­te, in des­sen Mit­tel­punkt die Geschich­te von der Tem­pel­rei­ni­gung durch Jesus stand, durf­ten die Zuhö­rer Platz neh­men und gespannt der Pre­digt von Pater Jos­hy fol­gen, der zum Schluss sei­ner Anspra­che jedem Ein­zel­nen die Fra­ge stell­te, wie es sich im Inne­ren eines jeden ver­hält: ​„Eher Markt­hal­le, in der sich alles ums eige­ne Ich dreht und man nicht zur Ruhe kommt, oder doch wür­di­ger Tem­pel Got­tes, in des­sen Mit­te Gott mit sei­nem Sohn Woh­nung neh­men kann, will­kom­men ist und ange­be­tet wird — ein Ort, wo Got­tes Lie­be, sei­ne Güte, Barm­her­zig­keit und Freund­lich­keit zu Hau­se sind?“ Nach dem Vater­un­ser und dem Agnus Dei spen­de­te der Zele­brant — unter­stützt von Franz Rat­zis­ber­ger — die Kom­mu­ni­on in Form der gewan­del­ten Hos­ti­en. Zum Schluss der Mess­fei­er bedank­te sich Pater Jos­hy bei allen, die bei der Vor­be­rei­tung und Gestal­tung des Got­tes­diens­tes mit­ge­wirkt oder ‑gehol­fen haben. Nach dem Schluss­se­gen und der ​„Zuga­be“ durch den gemisch­ten Chor des Musi­ka­li­schen Ver­eins und den Jugend­chor spen­de­ten die Got­tes­dienst­be­su­cher den Sän­ge­rin­nen und Sän­gern sowie den Instru­men­ta­lis­tin­nen, die die beson­ders fest­li­che musi­ka­li­sche Gestal­tung des gesam­ten Patro­zi­ni­ums­got­tes­diens­tes über­nah­men, einen gro­ßen Applaus.

Das Marktcafé war gut besucht

Im Eichen­dor­fer Pfarr­zen­trum war­te­ten der­weil schon flei­ßi­ge Mit­glie­der des KDFB Eichen­dorf, der Eichen­dor­fer Kir­chen­ver­wal­tung und des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes. Die drei Grup­pen hat­ten sich auch heu­er wie­der zusam­men­ge­tan, um zum Patro­zi­ni­um am Mar­ti­ni­markt gemein­sam das Markt­ca­fé auf die Bei­ne zu stel­len und zu betrei­ben. Und die Kir­chen- und Markt­be­su­cher aus Nah und Fern dank­ten es — trotz oder gera­de auf­grund der nas­sen Wit­te­rung — mit einem guten Besuch. Die größ­te Besu­cher­fre­quenz wur­de nach dem Mar­ti­ni­ritt, der an der Mari­en­säu­le vor­bei­zog und sei­nen Höhe­punkt mit der Seg­nung der Rei­ter und Pfer­de durch Pater Jos­hy hat­te, gemes­sen. Die vie­len emsi­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer der drei Pfar­rei-Grup­pie­run­gen sorg­ten im Schicht­be­trieb dafür, dass das reich­lich gespen­de­te und aus über 40 Kuchen, Tor­ten bzw. ande­rem Gebäck bestehen­de Buf­fet — zu dem dan­kens­wer­ter Wei­se auch ande­re Grup­pen der Pfar­rei, wie z. B. die Eichen­dor­fer Minis­tran­ten, die KLJB Eichen­dorf-Pitz­ling und der Senio­ren­club, flei­ßig bei­steu­er­ten — an den Mann/​die Frau gebracht wur­de, keine(r) auf dem Tro­cke­nen sit­zen muss­te sowie dafür, dass Küche, Saal, Spiel­zim­mer, Geschirr und Besteck anschlie­ßend wie­der im vor­he­ri­gen Glanz erstrahlten. 

Gewinn kommt Pfarrei und Frauenbund zugute

Beson­ders der Eichen­dor­fer Kir­chen­pfle­ger Albert Stein­hu­ber freu­te sich sehr, als Pater Jos­hy die ver­ein­bar­te eine Hälf­te des statt­li­chen Erlö­ses der Akti­on von ins­ge­samt 1.031,62 EUR — eben­falls sicht­lich erfreut — aus den Hän­den von KDFB-Vor­stands- und Kir­chen­ver­wal­tungs­mit­glied Hil­de­gard Hagen­bur­ger ent­ge­gen­nahm. Die ande­re Hälf­te kommt ver­ein­ba­rungs­ge­mäß dem Eichen­dor­fer Frau­en­bund für des­sen Zwe­cke zu Gute. Der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor dank­te allen Betei­lig­ten für ihr gro­ßes Enga­ge­ment und beton­te, dass die Eichen­dor­fer Pfarr­kir­chen­stif­tung ihren Erlös­an­teil für ihre viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben gut gebrau­chen kann und ver­ant­wor­tungs­voll ein­set­zen wird.

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

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