Nach dem Einzug in das Gotteshaus und dem Eröffnungslied begrüßte der Pfarradministrator Pater Joshy die zahlreich anwesenden Mitfeiernden mit einem herzlichen „Grüß Gott!“. Besonders freute sich der Zelebrant über die Mitglieder des gemischten Chores des Musikalischen Vereins mit Chorleiterin Iris Wunderlich, Vorsitzender Hildegard Hagenburger und Antonia Schmidt-Ramsin an der Querflöte sowie den Jugendchor „Belle voci“ unter der Leitung von Christiane Aigner am E‑Piano, die sich alle im festlich beflaggten Presbyterium positioniert hatten. In Anschluss an die Statio, die Kyrierufe, das feierliche Gloria und das Tagesgebet trug Renate Funk die neutestamentliche Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth vor, bevor sich alle beim Halleluja-Ruf zur Frohen Botschaft erhoben.
Besondere musikalische Gestaltung
Nachdem Pater Joshy, begleitet von den Ministrantinnen und Ministranten, die das Weihrauchfass, das Schiffchen und die Leuchter trugen, der Gemeinde das Johannesevangelium verkündete, in dessen Mittelpunkt die Geschichte von der Tempelreinigung durch Jesus stand, durften die Zuhörer Platz nehmen und gespannt der Predigt von Pater Joshy folgen, der zum Schluss seiner Ansprache jedem Einzelnen die Frage stellte, wie es sich im Inneren eines jeden verhält: „Eher Markthalle, in der sich alles ums eigene Ich dreht und man nicht zur Ruhe kommt, oder doch würdiger Tempel Gottes, in dessen Mitte Gott mit seinem Sohn Wohnung nehmen kann, willkommen ist und angebetet wird — ein Ort, wo Gottes Liebe, seine Güte, Barmherzigkeit und Freundlichkeit zu Hause sind?“ Nach dem Vaterunser und dem Agnus Dei spendete der Zelebrant — unterstützt von Franz Ratzisberger — die Kommunion in Form der gewandelten Hostien. Zum Schluss der Messfeier bedankte sich Pater Joshy bei allen, die bei der Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes mitgewirkt oder ‑geholfen haben. Nach dem Schlusssegen und der „Zugabe“ durch den gemischten Chor des Musikalischen Vereins und den Jugendchor spendeten die Gottesdienstbesucher den Sängerinnen und Sängern sowie den Instrumentalistinnen, die die besonders festliche musikalische Gestaltung des gesamten Patroziniumsgottesdienstes übernahmen, einen großen Applaus.
Das Marktcafé war gut besucht
Im Eichendorfer Pfarrzentrum warteten derweil schon fleißige Mitglieder des KDFB Eichendorf, der Eichendorfer Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates. Die drei Gruppen hatten sich auch heuer wieder zusammengetan, um zum Patrozinium am Martinimarkt gemeinsam das Marktcafé auf die Beine zu stellen und zu betreiben. Und die Kirchen- und Marktbesucher aus Nah und Fern dankten es — trotz oder gerade aufgrund der nassen Witterung — mit einem guten Besuch. Die größte Besucherfrequenz wurde nach dem Martiniritt, der an der Mariensäule vorbeizog und seinen Höhepunkt mit der Segnung der Reiter und Pferde durch Pater Joshy hatte, gemessen. Die vielen emsigen Helferinnen und Helfer der drei Pfarrei-Gruppierungen sorgten im Schichtbetrieb dafür, dass das reichlich gespendete und aus über 40 Kuchen, Torten bzw. anderem Gebäck bestehende Buffet — zu dem dankenswerter Weise auch andere Gruppen der Pfarrei, wie z. B. die Eichendorfer Ministranten, die KLJB Eichendorf-Pitzling und der Seniorenclub, fleißig beisteuerten — an den Mann/die Frau gebracht wurde, keine(r) auf dem Trockenen sitzen musste sowie dafür, dass Küche, Saal, Spielzimmer, Geschirr und Besteck anschließend wieder im vorherigen Glanz erstrahlten.
Gewinn kommt Pfarrei und Frauenbund zugute
Besonders der Eichendorfer Kirchenpfleger Albert Steinhuber freute sich sehr, als Pater Joshy die vereinbarte eine Hälfte des stattlichen Erlöses der Aktion von insgesamt 1.031,62 EUR — ebenfalls sichtlich erfreut — aus den Händen von KDFB-Vorstands- und Kirchenverwaltungsmitglied Hildegard Hagenburger entgegennahm. Die andere Hälfte kommt vereinbarungsgemäß dem Eichendorfer Frauenbund für dessen Zwecke zu Gute. Der Pfarradministrator dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement und betonte, dass die Eichendorfer Pfarrkirchenstiftung ihren Erlösanteil für ihre vielfältigen Aufgaben gut gebrauchen kann und verantwortungsvoll einsetzen wird.
Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

