Ehe Familie Kinder

Familiengottesdienst am Palmsonntag

Pfarrverband Eichendorf am 31.03.2026

Zur Feier des Palmsonntags (29.03.2026) - und damit zum Beginn der Karwoche - hatte Pater Joshy mit dem Familiengottesdienstvorbereitungsteam eingeladen. 

Bei tro­cke­ner Wit­te­rung fand die Eröff­nung des Got­tes­diens­tes und die Seg­nung der Palm­zwei­ge auf dem Vor­platz des Pfarr­zen­trums statt. Der Eichen­dor­fer Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor, den es sicht­lich freu­te, dass sich eine Woche vor Ostern vie­le Men­schen, vor allem vie­le Kin­der, in der Pfarr­gas­se ver­sam­mel­ten, trug nach einem Ein­lei­tungs­text dazu, den Anto­nia Schmidt-Ramsin vor­ge­le­sen hat­te, das Lukas­evan­ge­li­um vom Ein­zug Jesu in Jeru­sa­lem vor und sprach danach den Segen über die Gläu­bi­gen und die Palm­bu­schen, die sie mit­ge­bracht bzw. vor dem Got­tes­dienst gegen eine Spen­de erwor­ben hat­ten, aus und bekräf­tig­te die­sen mit Weih­was­ser und Weih­rauch. Dann lud Pater Jos­hy alle ein, nach den Minis­tran­ten und ihm gemein­sam zur Pfarr­kir­che zu zie­hen, um dort die Hei­li­ge Mes­se zu feiern. 

Dem Weg Jesu nachgespürt

Nach­dem sich die Pfarr­kir­che Sankt Mar­ti­nus gut gefüllt hat­te, folg­ten dort die Kyrie­rufe. In der alt­tes­ta­ment­li­chen Lesung aus dem Buch Jesa­ja, die von Anto­nia Schmidt-Ramsin vor­ge­tra­gen wur­de, taucht eine rät­sel­haf­te Gestalt auf: der soge­nann­te Got­tes­knecht, ein Gerech­ter, der von den Men­schen abge­lehnt und miss­han­delt wird. Danach gestal­te­ten die Mit­glie­der des Vor­be­rei­tungs­teams — wäh­rend Pater Jos­hy einen Teil der Pas­si­on Chris­ti vor­trug, zusam­men mit vie­len Kin­dern, die den Got­tes­dienst mit­fei­er­ten — Schritt für Schritt den Weg Jesu vom Ein­zug in Jeru­sa­lem bis hin zum Kreuz auf Gol­go­ta. Dazu brach­ten die ganz jun­gen Chris­ten nach dem Ruf zur Pas­si­on grü­ne Zwei­ge und bun­te Tücher, einen roten Man­tel, eine Dor­nen­kro­ne, einen lan­gen Stock aus Holz und zum Schluss ein gro­ßes Holz­kreuz auf ein Tuch, das vor dem Zele­bra­ti­ons­al­tar aus­ge­brei­tet wor­den war. Dazwi­schen war auf einem gold­far­be­nen Tuch ein gro­ßes Bild mit dem Gesicht des Barm­her­zi­gen Jesus, wie ihn Schwes­ter Faus­ty­na Kowals­ka gemalt hat­te, auf­ge­stellt. So konn­ten sich beson­ders die Kin­der gut in das Gesche­hen von Jesus‘ umju­bel­ten Ein­zug in das geo­gra­phi­sche Zen­trum des jüdi­schen Glau­bens bis hin zum bal­di­gen Stim­mungs­um­schwung und Pila­tus‘ Urteil, das unmit­tel­bar dar­auf folg­te, hin­ein­ver­set­zen und den Sinn dahin­ter erspü­ren. Anschlie­ßend ging Pater Jos­hy in sei­ner Pre­digt auf den Weg Jesu ein, der für den Erlö­ser ein ​„Schei­de­weg“ war und auch heu­te jedem Gläu­bi­gen eine Ent­schei­dung abver­lan­ge. Dann brach­ten die Kin­der anhand der ein­zel­nen Ele­men­te der Palm­bu­schen, die auch Sym­bo­le für die Zeit der Pas­si­on und der Hoff­nung auf die Auf­er­ste­hung ent­hiel­ten, ihre Für­bit­ten vor Gott.

Pater Joshy dankte dem Vorbereitungsteam

Im Anschluss dar­an fand der Höhe­punkt des Got­tes­diens­tes statt: die Fei­er der Eucha­ris­tie. Dazu lud Pater Jos­hy alle Kin­der ein, sich um den Volks­al­tar zu ver­sam­meln. Nach dem Vater­un­ser und dem Agnus Dei seg­ne­te Pater Jos­hy alle Kin­der und spen­de­te die Kom­mu­ni­on. Jedes Kind, das die Erst­kom­mu­ni­on noch nicht fei­ern konn­te, erhielt von Regi­na Brandl bzw. Julia Schus­ter vom Fami­li­en­got­tes­dienst-Team eine klei­ne Sem­mel über­reicht. Vor dem Schluss­se­gen dank­te Pater Jos­hy allen, die mit­ge­hol­fen hat­ten, den Got­tes­dienst zu gestal­ten. Beson­ders dank­te er den vie­len Kin­dern und Jugend­li­chen, die zusam­men mit ihren Fami­li­en und Freun­den gekom­men waren. Es sei immer eine wah­re Freu­de, wenn Kin­der und Jugend­li­che eif­rig mit­fei­ern und damit den Got­tes­dienst berei­chern, was Pater Jos­hy extra her­vor­hob. Aus­drück­lich schloss er in die­sen Dank auch die anwe­sen­den Kin­der vom Kin­der­hos­piz Haus Anna in Eichen­dorf ein, die mit ihren Betreu­ern in die Pfarr­kir­che gekom­men waren. Ein beson­de­res Wort des Dan­kes rich­te­te der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor an die Mit­glie­der des Fami­li­en­got­tes­dienst-Teams, die den Got­tes­dienst mit größ­ter Sorg­falt und fami­li­en­ge­recht vor­be­rei­tet hat­ten. Die stim­mi­ge musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nahm in gewohn­ter Wei­se Orga­nis­tin und Kan­to­rin Lydia Schropp an der Kirchenorgel. 

Spende für den Blumenschmuck

Ein beson­de­rer Dank gilt den Mit­glie­dern des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und der Kir­chen­ver­wal­tung, die heu­er — unter­stützt von der Fami­lie Stangl aus Hör­manns­dorf — die Palm­bu­schen gebun­den hat­ten; die dafür gesam­mel­ten Spen­den sind für den Blu­men­schmuck in der Eichen­dor­fer Pfarr­kir­che vor­ge­se­hen. Im Anschluss an das Hei­li­ge Amt waren alle Gläu­bi­gen recht herz­lich ins Eichen­dor­fer Pfarr­zen­trum ein­ge­la­den. Bereits am Tag zuvor und in den — unmit­tel­bar nach der Umstel­lung auf die Som­mer­zeit wahr­lich — frü­hen Mor­gen­stun­den hat­ten Mit­glie­der der Eichen­dor­fer Kir­chen­ver­wal­tung und des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes mit ihren Unter­stüt­zern unter Feder­füh­rung von Kir­chen­pfle­ger Albert Stein­hu­ber und Gesamt-Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­dem Franz Rat­zis­ber­ger dort alles vor­be­rei­tet, damit es sich die Got­tes­dienst­be­su­cher bei einer kräf­ti­gen Kar­tof­fel­sup­pe (die unter Anlei­tung von Katar­zy­na Stein­hu­ber-Wes­sel und Hil­de­gard Hagen­bur­ger nach dem Rezept von Ani­ta Stangl gekocht wor­den war) mit kna­cki­gen Wie­nern, fri­schem Brot, gekoch­ten Eiern und Geträn­ken der gräf­li­chen Braue­rei Arco auf Val­ley gut gehen las­sen konnten. 

Als Fastenessen wurde Kartoffelsuppe serviert

Die Eichen­dor­fer Ober­mi­nis­tran­tin­nen ser­vier­ten die Spei­sen und Geträn­ke. Beson­ders freu­ten sich die Orga­ni­sa­to­ren, dass auch Ehren­bür­ger und Alt­bür­ger­meis­ter Max Wag­ner sowie 1. Bür­ger­meis­ter Josef Beham mit sei­ner Fami­lie unter den Gäs­ten waren. Bei Kaf­fee oder Tee, Kuchen und Hefe­zopf-Varia­tio­nen klang das Fas­ten­es­sen dann lang­sam aus. Anschlie­ßend hal­fen die Ehren­amt­li­chen noch zusam­men, um den Pfarr­saal und die Küche für die nächs­te Ver­an­stal­tung wie­der in Ord­nung zu brin­gen. Pater Jos­hy dank­te allen, die so emsig und mit ihrer Spen­den­be­reit­schaft dazu bei­getra­gen hat­ten, das Fas­ten­es­sen heu­er wie­der und zudem mit gro­ßem Erfolg durch­zu­füh­ren. Der Rein­erlös der Fas­ten­es­sen-Akti­on kommt heu­er übri­gens ins­ge­samt einem cari­ta­ti­ven Zweck zugute.

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