In stimmungsvoller Atmosphäre versammelten sich am Freitagabend zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Nacht der Lichter in der Pfarrkirche Hartkirchen. Das Taizé-Gebet, das zeitgleich an vielen Orten der Diözese Passau gefeiert wurde, verband die Gläubigen in einer großen Gebets- und Glaubensgemeinschaft.
Bereits zu Beginn erinnerte die Einführung durch Gemeindereferentin Gertraud Dickgießer daran, worum es an diesem besonderen Abend geht: um die Suche nach Orientierung, nach Frieden, nach Sinn – und um die Verbindung mit Christus, „dem Licht“, der im Mittelpunkt jedes Taizé-Gebets steht. Ein herzlicher Dank galt allen, die mit ihrem Engagement diese Feier möglich gemacht hatten: dem Jugendausschuss, den Firmlingen, den Mesnerinnen, dem Jugendchor unter der Leitung von Christiane Aigner, sowie dem Jugendbüro Pfarrkirchen. Ein ganz besonderer Dank galt Sebastian Albert, der sich für ein eigenes San-Damiano-Kreuz im Pfarrverand Eichendorf engagiert hatte. Mit viel handwerklichem Geschick wurde es von Christian Stangl gefertigt und von Andrea Goldbrunner liebevoll künstlerisch gestaltet.
Kreuzverehrung mit Kerzen
Die bewegende Feier war getragen von wiederkehrenden Taizé-Gesängen, biblischen Texten, Gebeten und Bitten. Eine längere Stille lud alle ein, zur Ruhe zu kommen und Gottes Nähe zu spüren. Ein besonders ergreifender Moment war die Kreuzverehrung: Nach und nach traten die Besucherinnen und Besucher mit kleinen Lichtern zum neuen San-Damiano-Kreuz. Viele verweilten still, knieten nieder oder legten ihre Sorgen und Wünsche symbolisch am Kreuz ab. Auch nach dem Segen blieben viele noch in dem mit Kerzen erleuchteten und Taize-Klängen erfüllten Gotteshaus.
Bericht und Fotos: Gertraud Dickgießer und Verena Hendlmeier

