Festgottesdienst

Jahresschlussgottesdienst mit Aussendung der Sternsinger

Pfarrverband Eichendorf am 02.01.2026

Am vergangenen Mittwoch (31.12.2025), dem letzten Tag des alten Jahres, Gedenktag des Heiligen Silvesters I. feierte Pfarrvikar Pater Jipson in der Pfarrkirche Sankt Martinus mit den dort versammelten Christen ein Heiliges Amt.

„Ein Jahr geht still zu Ende. Wir hal­ten einen Moment inne und tre­ten mit offe­nen Her­zen vor Gott. Wir brin­gen ihm alles, was die­ses Jahr geprägt hat: unse­re Freu­de und unse­ren Schmerz, das Gelun­ge­ne und das Unvoll­kom­me­ne, die erfüll­ten Hoff­nun­gen und die uner­füll­ten Wün­sche!“, begann der jun­ge indi­sche Geist­li­che sei­ne Pre­digt. Nichts davon sei Gott ver­bor­gen geblie­ben. Jeder Schritt, jedes stil­le Gebet sei in Got­tes Nähe gewe­sen. ​„Viel­leicht ver­ste­hen wir nicht alles, was die­ses Jahr gebracht hat. Doch eines dür­fen wir wis­sen: Gott war da. Er ist mit uns gegan­gen, auch dann, wenn wir es nicht gespürt haben!“, so Pater Jip­son wei­ter. ​„Heu­te sind wir nicht ein­ge­la­den, die Ver­gan­gen­heit zu erklä­ren oder die Zukunft zu kon­trol­lie­ren. Wir sind ein­ge­la­den, zu ver­trau­en. Das Gewe­se­ne legen wir in Got­tes Barm­her­zig­keit, das Kom­men­de in sei­ne treu­en Hän­de. Wenn wir nun in ein neu­es Jahr gehen, dann nicht mit Angst, son­dern mit Dank­bar­keit. Denn ein dank­ba­res Herz weiß, dass es getra­gen ist. Möge Gott hei­len, was hin­ter uns liegt, seg­nen, was vor uns liegt, und uns beglei­ten auf jedem neu­en Schritt!“ 

Die Sternsinger bringen Segen

Auf einem Tisch­chen zwi­schen Ambo und Mari­en­al­tar hat­te Ste­pha­nie Alt­mann vom Mes­ner­team Weih­rauch, Koh­len und Krei­den auf­ge­baut. Pater Jip­son seg­ne­te die­se für den Dienst der Stern­sin­ger unent­behr­li­chen Uten­si­li­en mit Gebet und Weih­was­ser und stat­te­te auch die Stern­sin­ger selbst, die in den kom­men­den Tagen die Gläu­bi­gen der Pfar­rei­en besu­chen und den Segen in deren Woh­nun­gen und Häu­ser brin­gen wer­den, mit dem Segen Got­tes aus. Stell­ver­tre­tend für die ande­ren Stern­sin­ger tru­gen anschlie­ßend The­re­sa Nach­rei­ner (mit Stern), Lui­sa Siche­ne­der und Jana Brun­ner den Segens­spruch vor, der sie bei ihrem Ein­satz für bedürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che beglei­tet. Zum Dank für das Ver­gan­ge­ne und in der Hoff­nung auf das Kom­men­de setz­te Pater Jip­son das Aller­hei­ligs­te in der gro­ßen Mons­tranz aus. Die gro­ße Minis­tran­ten­schar ver­sam­mel­te sich auf den Stu­fen vor dem Pres­by­te­ri­um und emp­fing gemein­sam mit der übri­gen Got­tes­dienst­ge­mein­de den von Pater Jip­son mit dem gro­ßen lit­ur­gi­schen Schau­ge­fäß gespen­de­ten Schluss­se­gen, ehe die Gläu­bi­gen nach dem kräf­ti­gen ​„Gro­ßer Gott, wir loben Dich!“ aus dem gut geheiz­ten Got­tes­haus auch inner­lich gestärkt in die kal­te Sil­ves­ter­nacht ström­ten. Das Lang­schiff der Pfarr­kir­che Sankt Mar­ti­nus war Gott sei Dank auf­grund des enor­men Flei­ßes der Hand­wer­ker und aller ande­ren am ers­ten Bau­ab­schnitt der Dach­sa­nie­rungs­maß­nah­me Betei­lig­ten bereits für die ​„Angrif­fe“ durch Rake­ten und Böl­ler der Sil­ves­ter­nacht gerüs­tet. Wer selbst nicht daheim anwe­send sein kann, wenn die Stern­sin­ger von Haus zu Haus zie­hen, ist übri­gens herz­lich ein­ge­la­den, gegen eine Spen­de in der Eichen­dor­fer Pfarr­kir­che Sankt Mar­ti­nus eines der geseg­ne­ten ​„Weih­rauch und Kreide“-Kits zu erwer­ben, um den köst­li­chen Duft des Har­zes in der Woh­nung zu ver­strö­men und schon an der Woh­nungs- oder Haus­tür die Ver­bun­den­heit mit Chris­tus zu zeigen.

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

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