An jedem Sonntag im Oktober - mit Ausnahme des letzten Sonntags (25.10.2026), an dem wieder ein zentraler Abschlussrosenkranz mit Lichterprozession (die dieses Mal vom Eichendorfer Kirchenvorplatz zur Eder’schen Dreifaltigkeitskapelle in Ölling führen wird) stattfindet - wird in der Eichendorfer Pfarrkirche Sankt Martinus gemeinsam Rosenkranz gebetet.
Am vergangenen Erntedanksonntag (04.10.2026) versammelten sich dazu bei strahlendem Sonnenschein mehr als ein Dutzend Gläubige. Pfarreisprecher Ulrich Altmann begrüßte dazu im Namen von Gesamtpfarrgemeinderatsvorsitzendem Franz Ratzisberger und den weiteren Mitgliedern des Eichendorfer Pfarrgemeinderates alle Mitbeterinnen und Mitbeter recht herzlich und freute sich, dass die Freunde des Rosenkranzes auch dieses Mal so zahlreich gekommen waren. Er nahm den Anlass wahr, um all denjenigen „Vergelt’s Gott!“ zu sagen, die das ganze Jahr über so treu das Vorbeten übernehmen.
Die Marienverehrer, die gleichmäßig verteilt und doch nah beieinander in den beiden vorderen Vierteln der Kirchenbänke des Gotteshauses Platz genommen hatten, teilten sich in zwei Hälften auf, um abwechselnd vorzubeten. Dieses Mal wurden die vertrauten Gesätze des freudenreichen Rosenkranzes im Gebet meditiert, wobei in besonderer Weise der heuer verstorbenen Vorbeterin Mathilde Stangl aus Hörmannsdorf gedacht wurde. Mit einem alten Volksgebet und einem Lied zu Ehren der Gottesmutter, das von Stephanie Altmann angestimmt wurde, fand die gut 35-minütige Gebetszeit ihren Abschluss.
Unser Foto zeigt einen Teil der Beterinnen und Beter gemeinsam mit dem „Kundenstopper“, der schon am Sonntagvormittag dort seinen Platz eingenommen hatte, am südlichen Kirchenportal.
Am kommenden Sonntag (11.10.2026) werden Mitglieder des KFDB Eichendorf und am darauffolgenden Sonntag (18.10.2026) Mitglieder des Eichendorfer Seniorenclubs das Vorbeten übernehmen. Beginn ist wieder um 13.30 Uhr. Alle — ob Mitglied des Frauenbundes, des Seniorenclubs oder von keinem der beiden — sind wieder recht herzlich zum Mitbeten, Mitsingen und einem anschließenden „Ratsch“ willkommen.
Bericht und Foto: Ulrich Altmann

