In vielen katholischen Pfarreien gehört es zur gelebten Tradition in der Fastenzeit, die Gemeinde zu einem gemeinsamen Fastenessen einzuladen, so auch in der Pfarrei Hartkirchen. Am Samstag (28.02.2026) lud die Pfarrei nach dem Familiengottesdienst zum traditionellen Fastenessen ins Feuerwehrhaus in Wochenweis ein.
Pater Joshy zelebrierte den Gottesdienst, der durch die lebendige Mitwirkung zahlreicher Kinder besonders feierlich wurde. Mit ihren Beiträgen brachten sie fröhliche und nachdenkliche Akzente in die Liturgie und erinnerten an die Bedeutung der Fastenzeit als Zeit der Einkehr, des Verzichts und der Gemeinschaft.Im Anschluss an den Gottesdienst zeigten sich einmal mehr die vielen helfenden Hände der Pfarrgemeinde: Insgesamt rund 50 Liter köstlicher Kartoffelsuppe wurden zubereitet und an die über 60 erschienenen Gäste ausgegeben. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Knöckl hieß die Besucher herzlich willkommen und betonte den Geist des Miteinanders, der an diesem Tag im Mittelpunkt stand.
Das Fastenessen hat in der kirchlichen Tradition eine lange Geschichte: Es verbindet den bewussten Verzicht auf Fleischgerichte mit dem Teilen einer einfachen, aber nahrhaften Mahlzeit, ein Zeichen der Solidarität mit Menschen in Not und der Stärkung der Gemeinschaft innerhalb der Pfarrei. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Fastenessens ist die Unterstützung eines guten Zwecks: Auch in diesem Jahr wird der Erlös der Veranstaltung an ein soziales Projekt gespendet. Die Gemeinde Hartkirchen setzt damit ein Zeichen der Nächstenliebe, denn Fastenzeit bedeutet nicht nur Verzicht, sondern auch Mitgefühl und Hilfe für andere.
Bericht und Fotos: Verena Hendlmeier

