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Familiengottesdienste am Palmsonntag

Pfarrverband Eichendorf am 14.04.2025

Zur Feier des Palmsonntags (13.04.2025) - und damit zum Beginn der Karwoche - hatte Pater Joshy mit dem Familiengottesdienstvorbereitungsteam eingeladen. 

Bei strah­len­dem Son­nen­schein fan­den die Eröff­nung des Got­tes­diens­tes und die Seg­nung der Palm­zwei­ge auf dem Vor­platz des Pfarr­zen­trums statt. Der Eichen­dor­fer Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor, den es sicht­lich freu­te, dass sich eine Woche vor Ostern vie­le Men­schen, vor allem vie­le Kin­der, in der Pfarr­gas­se ver­sam­mel­ten, trug nach einem Ein­lei­tungs­text dazu, den Anto­nia Schmidt-Ramsin vor­ge­le­sen hat­te, das Lukas­evan­ge­li­um vom Ein­zug Jesu in Jeru­sa­lem vor und sprach danach den Segen über die Gläu­bi­gen und die Palm­bu­schen, die sie mit­ge­bracht bzw. vor dem Got­tes­dienst gegen eine Spen­de erwor­ben hat­ten, aus und bekräf­tig­te die­sen mit Weih­was­ser. Dann lud Pater Jos­hy alle ein, nach den Minis­tran­tin­nen gemein­sam mit ihm zur Pfarr­kir­che zu zie­hen, um dort die Hei­li­ge Mes­se zu feiern.

Den Weg zum Kreuz als Bodenbild gelegt

Nach­dem sich die Pfarr­kir­che Sankt Mar­ti­nus gut gefüllt hat­te, folg­ten dort die Kyrie­rufe. Die neu­tes­ta­ment­li­che Lesung aus dem Phil­ip­per­brief, die von Andrea Kron­schnabl vor­ge­tra­gen wur­de, ent­hielt einen kur­zen Hym­nus, in dem die frü­hen Chris­tin­nen und Chris­ten Mensch­wer­dung, Leben, Ster­ben und Auf­er­we­ckung Jesu Chris­ti zusam­men­ge­fasst und gedeu­tet haben. Danach wur­de ein Teil der Pas­si­on Chris­ti von Pater Jos­hy, Got­tes­dienst­be­auf­trag­ter Ste­pha­nie Alt­mann sowie Hei­ke, Vere­na und Maria Brandl, Lau­ra Reichl und Rebec­ca Alt­mann vor­ge­le­sen. Wäh­rend­des­sen erstell­ten sie — zusam­men mit den vie­len wei­te­ren Kin­dern, die den Got­tes­dienst mit­fei­er­ten, Schritt für Schritt den Weg Jesu vom Ein­zug in Jeru­sa­lem bis hin zum Kreuz auf Gol­go­ta ent­ste­hen lie­ßen. Als Sym­bo­le für ver­schie­de­ne Etap­pen der Lei­dens­ge­schich­te leg­ten sie die mit­ge­brach­ten Palm­bu­schen, Brot und töner­ne Wein­be­cher, einen gro­ßen höl­zer­nen Engel, Her­zen aus Papier, schwar­ze Tücher, einen Hahn und Trä­nen, Holz­stö­cke, einen König­s­um­hang und zum Schluss ein gro­ßes Holz­kreuz auf einen roten Tep­pich, der vor dem Zele­bra­ti­ons­al­tar bis weit in den Mit­tel­gang aus­ge­rollt wor­den war. So konn­ten sich beson­ders die Kin­der gut in das Gesche­hen von Jesus‘ umju­bel­ten Ein­zug in das geo­gra­phi­sche Zen­trum des jüdi­schen Glau­bens bis hin zum bal­di­gen Stim­mungs­um­schwung und Pila­tus‘ Urteil, das unmit­tel­bar dar­auf folg­te, hin­ein­ver­set­zen und den Sinn dahin­ter erspüren.

Worte des Dankes

Zum Vater­un­ser durf­ten dann alle Kin­der, die woll­ten, mit in den Altar­raum kom­men. Nach dem Agnus Dei seg­ne­te Pater Jos­hy alle Kin­der und spen­de­te die Kom­mu­ni­on. Kin­der, die die Erst­kom­mu­ni­on noch nicht fei­ern konn­ten, beka­men anstel­le der gewan­del­ten Hos­tie ein Stück auf­ge­schnit­te­nes Fla­den­brot von Anto­nia Schmidt-Ramsin. Vor dem Schluss­se­gen dank­te Pater Jos­hy allen, die mit­ge­hol­fen hat­ten, den Got­tes­dienst zu gestal­ten. Beson­ders dank­te er den vie­len Kin­dern und Jugend­li­chen, die zusam­men mit ihren Fami­li­en gekom­men waren. Ein beson­de­res Wort des Dan­kes rich­te­te der Pfarr­ad­mi­nis­tra­tor an sei­ne flei­ßi­ge Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer, die den Ablauf und die Tex­te des Fami­li­en­got­tes­diens­tes wie­der mit größ­ter Sorg­falt und fami­li­en­ge­recht vor­be­rei­tet hat­te, aber aus gesund­heit­li­chen Grün­den die­ses Mal lei­der nicht mit dabei sein konn­te. Die stim­mi­ge musi­ka­li­sche Gestal­tung über­nahm in gewohn­ter Wei­se Orga­nis­tin und Kan­to­rin Lydia Schropp an der Kir­chen­or­gel, die auch zuvor schon den Kir­chen­zug bei der Pro­zes­si­on vom Pfarr­zen­trum zur Kir­che mit ihrer Stim­me beglei­tet hat­te. Ein beson­de­rer Dank gilt den Mit­glie­dern des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und der Kir­chen­ver­wal­tung, die heu­er — tat­kräf­tig unter­stützt von der Fami­lie Stangl aus Hör­manns­dorf — die Palm­bu­schen gebun­den hat­ten; die dafür gesam­mel­ten Spen­den sind für den Blu­men­schmuck in der Eichen­dor­fer Pfarr­kir­che vorgesehen.

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

Auch in Hartkirchen und Dornach wurden Familiengottesdienste gefeiert:

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