Ehe Familie Kinder

Erstkommunionkinder verwandelten Pfarrsaal zur Töpferwerkstatt

Pfarrverband Eichendorf am 01.03.2026

Am vergangenen Samstag (28.02.2026) trafen sich Christa Nusser aus Mariakirchen und Ursula Aigner aus Rengersdorf zusammen mit den Erstkommunikanten aus dem ganzen Pfarrverband und den Tischmüttern Regina Brandl, Christina Riedhammer, Sabrina Holzer und Julia Polousmak im Eichendorfer Pfarrzentrum, um gemeinsam für jedes der Erstkommunionkinder ein Kreuz aus Ton herzustellen. 

Dazu hat­ten die Kin­der Nudel­höl­zer und Geschirr­tü­cher mit­ge­bracht. Nach­dem die Tische in der ​„Töp­fer­werk­statt“ mit sta­bi­len Holz­bret­tern aus­ge­stat­tet waren und die Form des Kreu­zes aus einer rei­chen Aus­wahl aus­ge­sucht war, konn­te es los­ge­hen. Chris­ta Nus­ser, die vie­len Eichen­dor­fern aus ihrer Zeit als Inha­be­rin des ​„Café­ha­ferls“ am Markt­platz bekannt ist, schnitt für jedes Kind einen — je nach Kreuz — gro­ßen Block feuch­ten Tones zu. Der muss­te dann zunächst auf den Holz­bret­tern ​„ausg’woig’lt“ wer­den, was den Erst­kom­mu­ni­kan­ten natür­lich ent­spre­chend gro­ße Freu­de berei­te­te. Sobald die rich­ti­ge Dicke erreicht war, konn­ten die Scha­blo­nen auf- oder unter­ge­legt wer­den, so dass die ver­schie­de­nen Kreu­ze in den Ton­mat­ten im wahrs­ten Sinn des Wor­tes Kon­tur annah­men. Auch die Erwach­se­nen, die — wenn es not­wen­dig war — mit­hal­fen, merk­ten dabei ganz schnell, dass es gar nicht so ein­fach ist, so ein klei­nes Kunst­stück in Form zu brin­gen. Mit Skal­pell­mes­sern und Model­lier­stif­ten und natür­lich auch mit einem der bes­ten Werk­zeu­ge, die der lie­be Gott den Men­schen, mit­ge­ge­ben hat — den eige­nen Hän­den — wur­de dann flei­ßig aus­ge­schnit­ten und geformt. 

Eine einzigartige Erinnerung an die Erstkommunion

So wur­de beson­ders den Kin­dern — die dabei viel Krea­ti­vi­tät an den Tag leg­ten — hand­werk­lich nahe­ge­bracht, dass — wenn auch jede und jeder sein eige­nes Kreuz im Leben hat — man immer wie­der auf die Hil­fe ande­rer ange­wie­sen ist oder ande­ren zur Hil­fe kom­men muss, um es zu einem guten Ende zu brin­gen. Nach gut zwei Stun­den krea­ti­ver Arbeit und klei­nen Trink­pau­sen ging es für die Kin­der dann noch in den gro­ßen Pfarr­gar­ten, wo bei herr­li­chem Son­nen­schein gerannt, geklet­tert und gespielt wur­de, wäh­rend die ​„Erst­kom­mu­ni­on­mut­tis“ die Töp­fer­werk­statt mit Schrub­ber, Lap­pen und Co. vol­ler Fleiß in den Pfarr­saal zurück­ver­wan­del­ten. Zum Schluss bedank­te sich Regi­na Brandl im Namen aller bei Chris­ta Nus­ser und Ursu­la Aigner für den krea­ti­ven Nach­mit­tag, der allen viel Freu­de berei­tet hat. Die präch­ti­gen Kunst­wer­ke, die noch gebrannt wer­den müs­sen und anschlie­ßend bemalt wer­den, sol­len die Erst­kom­mu­ni­on­kin­der auch nach dem gro­ßen Fest noch an die Erlö­sungs­tat Jesu erin­nern und dass, wenn man gemein­sam und mit Gott unter­wegs ist, Fas­zi­nie­ren­des ent­ste­hen kann.

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

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