In zwei Gruppen aufgeteilt erkundeten die Teilnehmer die Einrichtung. Während eine Gruppe das Maskottchen „Frieda“ bastelte und sich bei Getränken und Kuchen, der im Haus gebacken wurde, stärkte, durfte die andere Gruppe das Haus besichtigen. Die Kinder waren begeistert von den Therapieinstrumenten und dem Snoezelen-Raum mit seinem Wasserbett. Tief beeindruckt und sichtlich ergriffen zeigten sich alle vom Abschiedszimmer und dem einfühlsamen Gespräch über die Themen Sterben und Tod. Besonders wertvoll war für alle das Miteinander: Die kleinen Gäste des Hospizes waren beim Basteln und der Führung gerne dabei. Den Abschluss bildete eine Andacht mit Gemeindereferentin Gertraud Dickgießer. Unter dem Leitwort „In Gottes Hand geborgen“ wurde verdeutlicht, dass Gott uns in schönen wie in schweren Zeiten hält. Passend dazu legten die Kinder bunte Muggelsteine in eine symbolische „Hand Gottes“ und sprachen aus, was sie am meisten beeindruckt hatte. Mit einem gemeinsamen Segen endete ein Nachmittag, der den Familien noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bericht und Fotos: Gertraud Dickgießer

