Erntedankfest in Haid

Pfarrverband Eichendorf am 08.10.2026

Am Sonntag wurde in Haid mit einem Familiengottesdienst das Erntedankfest gefeiert, das unter dem Hauptthema „Wasser des Lebens“ stand.

Pater Jip­son zog mit den Minis­tran­ten in die Kir­che ein, in der sich sehr vie­le Gläu­bi­ge ver­sam­melt hat­ten. Mit­glie­der des Pfarr­ge­mein­de­ra­tes und frei­wil­li­ge Hel­fe­rin­nen hat­ten einen präch­ti­gen Ern­te­al­tar mit Früch­ten der Fel­der und der hei­mi­schen Gär­ten und mit vie­len Blu­men ange­rich­tet. Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer hat­te die Tex­te für die­se Fei­er vor­be­rei­tet. Zu Beginn des Got­tes­diens­tes zeig­te San­dra Ein­hel­lig vom Fami­li­en­got­tes­dienst-Team zusam­men mit eini­gen Kin­dern deut­lich auf, wie wich­tig Was­ser für unser Leben ist. In einem Jahr wie heu­er, in dem gro­ße Hit­ze und Tro­cken­heit vor­herrsch­ten, wird uns bewusst, dass Was­ser ein sehr kost­ba­res Gut ist, das wir nicht sel­ber machen kön­nen. Ohne Regen kann auf unse­ren Fel­dern und in den Gär­ten kaum etwas wach­sen. ​„Die Ern­te ist also ein Geschenk an uns, wofür wir heu­te ganz beson­ders dan­ken wol­len“, beton­te die Spre­che­rin, Danie­la Schret­ten­brun­ner. So seg­ne­te Pater Jip­son den Ern­te­dank­al­tar. Er bat auch dar­um, dass wir dank­bar sind für das, was wir emp­fan­gen und acht­sam im Umgang mit dem, was uns anver­traut ist.

Nach der Lesung, vor­ge­tra­gen von Petra Schröck, las Pater Jip­son aus dem Johan­nes­evan­ge­li­um die Stel­le vor, wo Jesus der Frau am Jakobs­brun­nen begeg­net. Im Anschluss dar­an brach­ten Kin­der zu jeder Für­bit­te ein ent­spre­chen­des Sym­bol zum Altar, so zum Bei­spiel einen Regen­mes­ser als Dank für den Regen, eine Fla­sche mit Was­ser für sau­be­res Trink­was­ser. Eben­so fand ein Schwimm­ring Platz für Freu­de und Abküh­lung. Aber auch lee­re Becher wur­den abge­stellt als Sym­bol dafür, dass nicht allen Men­schen genü­gend sau­be­res Trink­was­ser zur Ver­fü­gung steht. Als Auf­for­de­rung für einen acht­sa­men Umgang mit Was­ser wur­de eine Tüte Müll dazu­ge­legt und im Geden­ken an Opfer von Flut­ka­ta­stro­phen wur­den klei­ne Ker­zen angezündet.

Auch nach einem extrem hei­ßen, tro­cke­nen Jahr sagen wir Gott ​„Dan­ke“, weil trotz der Dür­re durch die Arbei­ten und die Pfle­ge der Land­wir­te vie­les auf den Fel­dern gewach­sen ist. Abschlie­ßend bat Pater Jip­son um Got­tes Hil­fe, dass wir dank­bar leben, die Schöp­fung bewah­ren und das tei­len, was wir haben. Am Ende der Fei­er wur­den Brot und Äpfel an die Got­tes­dienst­be­su­cher ver­teilt. Im Anschluss waren alle herz­lich zum gemein­sa­men Früh­schop­pen ins Kapel­len­st­überl eingeladen.

Bericht und Foto: Franz Zehrer

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