Für vergangenen Sonntag, 04.10.2026, hatten Pater Joshy und das Familiengottesdienstteam zusammen mit Gemeindereferentin Gertraud Dickgießer zur Feier des Erntedankgottesdienstes in die Pfarrkirche Sankt Martinus eingeladen. Den Pfarradministrator und die Gemeindereferentin freute es sichtlich sehr, dass sich besonders viele Familien mit ihren Kindern angesprochen fühlten und auch Gäste aus dem Haus Anna mit ihren Familien und Betreuern in das geschmückte Gotteshaus gekommen waren.
Die KLJB Eichendorf-Pitzling hatte heuer wieder einen prächtigen Erntealtar aufgebaut (wir berichteten), den Gertraud Dickgießer im Anschluss an die Eröffnung des Gottesdienstes zusammen mit den anwesenden Kindern unter die Lupe nahm. Eines der Kinder goss mit einer gefüllten Gießkanne — gut hörbar für alle — Wasser in eine Schale, ein anderes probierte dasselbe mit einem leeren Spritzkrug — ohne Erfolg. Gertraud Dickgießer machte sich zusammen mit den Kindern Gedanken über das kühle Nass und das, was fehlt, wenn es ausgeht. Nachdem der Zelebrant die bunten Erntegaben mit geweihtem Wasser und Weihrauch gesegnet hatte, folgte nach dem Kyrie, dem Gloria und dem Tagesgebet die Lesung aus dem 2. Philipperbrief (Kapitel 2, Verse 1 – 5), die Christina Riedhammer vortrug. Im Anschluss an das Halleluja verkündete Pater Joshy das Johannesevangelium (Kapitel 4, Verse 13 – 14), in dem der Evangelist von der spannenden Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen erzählt. In seiner kraftvollen Predigt ging Pater Joshy auf das „Wasser des Lebens“, um das die Frau den Messias bat, und den hohen Stellenwert der Dankbarkeit und der Zufriedenheit ein. Dann brachten einige der Kinder zusammen mit Bettina Schuster, Christina Riedhammer und Bianca Reichl ihren Dank zum Ausdruck (zum Dank für den Regen legten sie symbolisch einen Regenmesser vor den Zelebrationsaltar, zum Dank für das Trinkwasser eine Wasserflasche, zum Dank für Freude und Abkühlung einen Tauchring) sowie ihre Bitten vor Gott (für die Menschen, denen es am Wasser mangelt, einen leeren Trinkbecher, eine leere Plastikflasche, die einen achtsamen Umgang mit Wasser warb, für die Landwirte und alle anderen, die Lebensmittel anbauen, eine Schale mit Samenkörnern und für die Opfer von Flutkatastrophen brennende Kerzen.
Acht neue Ministranten aufgenommen
Dann wurde gemeinsam Eucharistie gefeiert. Alle Kinder, die wollten, durften sich zum Vaterunser um den Zelebrationsaltar versammeln. Gertraud Dickgießer unterstützte Pater Joshy nach dem Agnus Dei bei der Kommunionspendung. Wer von den jungen Mitfeiernden den Leib Christi noch nicht empfangen durfte, bekam von Regina Brandl eine resche Semmel kredenzt.
Leider gab es auch einen traurigen Anlass: Max Kagerer, der fünf Jahre als Ministrant Dienst am Altar getan hatte, wurde verabschiedet. Pater Joshy dankte ihm für seinen Einsatz, spendete ihm den Segen Gottes für seinen weiteren Lebensweg und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass Max Kagerer sich auch künftig weiter in das Leben der Pfarrei einbringt.
Eine besondere Freude für die Pfarrei war, dass acht neue Ministranten in die nun 33 Kinder, Jugendliche bzw. junge Erwachsene starke Ministrantenschar aufgenommen wurden, die auch fast vollzählig zum Gottesdienst gekommen war. Hanna Riedhammer, Maria Brandl, Emily Fesl, Anna Tofalvi, Klara Schmidt-Ramsin und Emma Graupp erhielten ganz offiziell die Ministrantenplakette. Eine große Freude war den sechs Ministrantinnen anzusehen, als ihnen Oberministrantin Magdalena Brunner die bronzenen Plaketten umhing. Gertraud Dickgießer überreichte den „Neuen“ die Minstrantenausweise und Oberministrantin Antonia Brunner überbrachte jeweils ein Packerl Gummibären als Willkommensgruß. Natürlich durfte auch ein starkes Segensgebet von Pater Joshy für die jungen Christen nicht fehlen.
Die Geschwister Josef und Veronika Holzer, die auch zum Kreis der neuen „Minis“ gehören, waren leider am Erntedanksonntag verhindert, und erhalten ihre Plaketten, Ausweise und Süßigkeit bei nächster Gelegenheit. Nach seinen Dankworten an alle, die bei der Feier des Gottesdienstes und seiner Vorbereitung mitgeholfen haben, und dem Schlusssegen, den der Pfarradministrator der feiernden Gemeinde spendete, erwiesen der Geistliche und „seine“ Ministrantenschar ihrem HERRN mit einer schönen Kniebeuge die Ehre, bevor sie sich zusammen mit den anderen mitfeiernden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Gruppenfoto vor dem Presbyterium postierten. Die stimmige musikalische Gestaltung des Familiengottesdienstes übernahm Lydia Schropp an der Kirchenorgel — gemeinsam singend — mit ihrer Mutter Christa Wimmer.
Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

