Dritte Radwallfahrt führte nach Aldersbach

Pfarrverband Eichendorf am 05.08.2026

Getreu dem „Motto“ des 4. Verses des Psalms 25 („Zeige mir, HERR, Deine Wege und lehre mich Deine Pfade!“) hatte Pfarradministrator Pater Joshy für Samstag, 01.08.2026, alle, die sich die insgesamt ca. über 40 Kilometer lange Strecke nach Aldersbach und wieder zurück zutrauten, eingeladen, an der dritten Radwallfahrt des Pfarrverbandes teilzunehmen. 

Ein gro­ßer Teil der ins­ge­samt knapp über 60 ange­mel­de­ten E‑Bikerinnen und ‑Biker stand pünkt­lich um 8.00 Uhr in der Frü­he am Pfarr­zen­trum bereit, um nach dem Rei­se­se­gen, den der Geist­li­che zu Beginn der Pil­ger­fahrt spen­de­te, gemein­sam in die Peda­le zu tre­ten und Rich­tung Kröhstorf auf­zu­bre­chen. In drei Grup­pen auf­ge­teilt und von zwei ver­bren­ner­mo­tor­be­trie­be­nen Fahr­zeu­gen beglei­tet mach­ten sich die Pedal-Pil­ger über den Rad­weg nach Enz­er­weis, Dor­nach und Jahrs­torf (wo sich jeweils wei­te­re Rad­ler zu den Grup­pen hin­zu­ge­sell­ten) auf. In Kröhstorf bogen die drei Grup­pen dann nach Gerg­weis ab, ehe es — vor­wie­gend weit­ab der stark­be­fah­re­nen Stra­ßen — über Kries­torf ans Ziel der Wall­fahrt wei­ter­ging. Wäh­rend­des­sen — gegen 8.30 Uhr — hat­ten sich die Auto­pil­ger des Eichen­dor­fer Senio­ren­clubs vor dem Eichen­dor­fer Pfarr­zen­trum ver­ab­re­det, um sich mit einer gro­ßen Abord­nung, etli­chen Pfer­de­stär­ken und auf­ge­teilt in Fahr­ge­mein­schaf­ten auf den Weg zum dies­jäh­ri­gen Wall­fahrts­ort zu machen. In Alders­bach wur­den die ein­tref­fen­den Wall­fah­rer, die sich auch von einem plat­ten Rei­fen nicht von ihrem Vor­ha­ben abbrin­gen lie­ßen, von Ste­pha­nie Alt­mann und spä­ter auch von Pater Jos­hy und Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­dem Franz Rat­zis­ber­ger über ihre Spei­se­wün­sche für das Mit­tag­essen befragt.

Pfarrer Wild führte durch die Asamkirche

Vor der baro­cken Klos­ter­kir­che, die seit der Altar­wei­he am 24.11.2024 wie­der geöff­net ist und ihr Patro­zi­ni­um an Mariä Him­mel­fahrt fei­ert, war­te­te Pfar­rer und Kir­chen­füh­rer Sebas­ti­an Wild schon auf die Pil­ger­grup­pe. Wie sich schnell zeig­te, war sein lan­ger dunk­ler Rau­sche­bart das ein­zi­ge, das sei­nem Fami­li­en­na­men ein wenig gerecht wer­den konn­te. Mit sei­ner sym­pa­thi­schen Art, sei­nem wun­der­ba­ren baye­ri­schen Dia­lekt und sei­nem umfang­rei­chen Wis­sen über das präch­ti­ge Got­tes­haus und sei­ne Geschichte(n) begeis­ter­te er sei­ne Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer auf Anhieb. Ab dem Jahr 1720 began­nen die Alders­ba­cher Mön­che den Bau der heu­ti­gen Kir­che, der Stel­lung des rasant wach­sen­den Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter gemäß mit einer ziem­lich gro­ßen Außen­hül­le durch Dome­ni­co Mag­zin, völ­lig ohne Schmuck und Ein­rich­tung im Inne­ren. Die­se lee­re Wand­pfei­ler­hül­le ver­trau­ten die Alders­ba­cher Mön­che den Gebrü­dern Asam zur Aus­ge­stal­tung an. Cos­mas Dami­an und Egid Qui­rin waren damals in Bay­ern noch völ­lig unbe­kannt, was sich aber durch die Aus­ge­stal­tung des Alders­ba­cher Roh­baus zu einer statt­li­chen Barock­kir­che rasch änder­te und den bei­den Brü­dern vie­le Auf­trä­ge in nam­haf­ten Kir­chen ver­schaff­te. Auch in Alders­bach waren die bei­den Brü­der nicht allei­ne tätig. Sie wur­den von ihrer älte­ren Schwes­ter Maria Salo­me und vie­len nam­haf­ten Kol­le­gen unter­stützt, etwa von Joseph Deutsch­mann, Mat­thi­as Götz oder Kas­par Grie­ße­mann, einem begna­de­ten Holz­schnit­zer und Mönch des Klos­ters. Pfar­rer Wild unter­nahm mit den Pil­gern eine abwechs­lungs­rei­che Rei­se durch das Got­tes­haus, aus­ge­hend vom gro­ßen Haupt­fres­ko, das die Weih­nachts­vi­si­on des Hei­li­gen Bern­hard, dem Begrün­der des Zis­ter­zi­en­ser­or­dens, zeigt.

Das “Aldersbacher Schwaiberl”

Die wei­te­re Auf­tei­lung und Ein­rich­tung der Kir­che war nicht mehr nur der Ver­herr­li­chung Got­tes, son­dern vor allem auch ihrem prak­ti­schen Zweck als Klos­ter­kir­che geschul­det. So grei­fen die Sei­ten­al­tä­re die Rich­tung der Kir­che zum Hoch­al­tar auf, weil sie von hin­ten nach vor­ne immer präch­ti­ger wer­den, obwohl sie einem ganz ande­ren Umstand geschul­det sind. Zur Blü­te­zeit wohn­ten im Klos­ter in Alders­bach auch sehr vie­le Pries­ter­mön­che. Und jeder Pries­ter muss nach der Ord­nung der katho­li­schen Kir­che bis heu­te ein­mal täg­lich die Hei­li­ge Mes­se fei­ern. In der Barock­zeit war aller­dings eine soge­nann­te Kon­ze­le­bra­ti­on, die Mes­se mit meh­re­ren Pries­tern nicht erlaubt, so dass den Mön­chen nichts ande­res übrig­blieb, als nach­ein­an­der die Hei­li­ge Mes­se zu fei­ern. Um die­sem Umstand zu begeg­nen, wur­den in allen Klos­ter­kir­chen der dama­li­gen Zeit Sei­ten­al­tä­re ein­ge­baut, die es ermög­lich­ten, meh­re­rer Mes­sen gleich­zei­tig zu fei­ern. Schließ­lich woll­ten die Mön­che, die zwölf Stun­den vor der Fei­er der Mes­se nüch­tern zu blei­ben hat­ten, spä­tes­tens am frü­hen Vor­mit­tag ihre ers­te Mahl­zeit des Tages zu sich neh­men. Wei­ter wuss­te Pfar­rer Wild unter ande­rem amü­sant zu berich­ten, wie das soge­nann­te Lai­en­ge­stühl, das heu­te fes­ter Bestand­teil einer jeden Kir­che ist, in der Asam­kir­che, die nach der Säku­la­ri­sa­ti­on, der Ver­staat­li­chung von Kir­chen­gü­tern 1803, in der Gefahr war, zum Pfer­de­stall degra­diert zu wer­den, zum Ein­bau gelang­te und wel­chen juris­ti­schen Trick die Alders­ba­cher Bür­ger dafür ange­wandt hatten.

Auch — aber nicht nur — über das geschnitz­te Chor­ge­stühl, den Hoch­al­tar, der vol­ler raf­fi­nier­ter Tech­nik steckt, und des­sen Altar­bild eine Beson­der­heit, die soge­nann­te ​“lac­ta­tio” zeigt, die Kan­zel, die die vier damals vier bekann­ten Erd­tei­le in den klei­nen Engeln auf dem Schall­de­ckel der Kan­zel sym­bo­lisch dar­stellt, die Beicht­stüh­le, die beson­ders an den vor­de­ren bei­den Sei­ten­al­tä­ren sehr kunst­voll gestal­tet sind und die den Sün­der auf sehr bild­li­che Art und Wei­se auf die Fol­gen sei­nes schlim­men Tuns hin­wei­sen, wuss­te der Kir­chen­füh­rer inter­es­san­te Details zu berich­ten. Selbst­ver­ständ­lich waren die Pil­ger auch ein­ge­la­den, sich in der baro­cken Fül­le der Asam­kir­che noch auf die Suche nach dem ​“Alders­ba­cher Schwaiberl” zu machen. Das legen­dä­re Vög­lein, das gleich­zei­tig ein Sym­bol für Maria und für die Auf­er­ste­hung ist, sitzt auf einem Holz­stab, der aus einem run­den Fens­ter im Haupt­fres­ko ragt. Und wer noch genau­er hin­schau­te, konn­te unweit davon auch das Schwal­ben­nest mit den Zög­lin­gen entdecken.

Anschließend wurde ein feierlicher Gottesdienst gefeiert

Die Mes­ne­rin von Alders­bach, Chris­ti­ne Feyrer, hat­te — als die drei Rad­grup­pen zur Füh­rung ein­ge­tru­delt waren — schon alles für die Fei­er des Hei­li­gen Amtes vor­be­rei­tet. Punkt 11.00 Uhr ertön­te dann die Sakristeiglo­cke und Pfar­rer Sebas­ti­an Wild zog mit sei­nen bei­den Kon­ze­le­bran­ten Pater Jos­hy und dem Eichen­dor­fer Pfarr­vi­kar Pater Jip­son in das Pres­by­te­ri­um ein. Nach der Lau­da­tio, dem Schuld­be­kennt­nis und den Kyrie­rufen trug Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer die in der Lese­ord­nung vor­ge­se­he­ne alt­tes­ta­ment­li­che Lesung (Jesa­ja 55,1−3) vor. Wie im Schla­raf­fen­land hör­te sich das an: ​„Kommt und kauft ohne Geld!“, ver­kün­de­te der Pro­phet damals im Namen Got­tes. Essen und Trin­ken gibt es ohne Bezah­lung, Spei­sen und Geträn­ke zum Null­ta­rif. Das Leben in Fül­le gra­tis. Ganz pas­send zur Kir­chen­füh­rung von Pfar­rer Wild. Anschlie­ßend ver­kün­de­te Pater Jip­son das Evan­ge­li­um vom 18. Sonn­tag im Jah­res­kreis (Mat­thä­us, 14,13−21). Auch dort ist Gott mehr als ver­schwen­de­risch. Brot und Fisch für alle, und es bleibt noch kör­be­wei­se übrig. Pater Jos­hy ging in sei­ner Pre­digt auf die Fro­he Bot­schaft ein und stell­te fest, dass außer Fra­ge ste­he, dass für Jesus, den Sohn des all­mäch­ti­gen Got­tes, nichts unmög­lich sei. So hät­te sich eigent­lich schon damals nie­mand wun­dern müs­sen, als die Wun­der pas­siert sind. Er rech­ne­te den Anwe­sen­den — mit einem strah­len­den Blick in den gut besetz­ten Kir­chen­raum — ganz ein­fach vor, dass damals gewiss 35.000 Men­schen (5.000 Män­ner, 10.000 Frau­en und 20.000 Kin­der) gekom­men waren, um Jesus — dem zur dama­li­gen Zeit bereits weit­hin bekann­ten Leh­rer, Wun­der­tä­ter und mut­maß­li­chen Mes­si­as — zuzuhören. 

Wie aus wenig viel werden kann

Der Pre­di­ger beton­te in sei­ner Anspra­che die wich­ti­ge Rol­le der Frau­en für die Gesell­schaft, die Kir­che und den Glau­ben und mein­te, dass es ein Wun­der gewe­sen sei, wenn die meist doch sehr für­sorg­li­chen Frau­en, die zudem in der Mehr­zahl waren, ihren gelieb­ten Män­nern und Kin­dern nichts zum Essen ein­ge­packt hät­ten. Wo doch auch hin­läng­lich bekannt gewe­sen sei, ​„dass Jesus‘ Pre­dig­ten wesent­lich län­ger dau­er­ten als die mei­nen!“, schmun­zel­te Pater Jos­hy. Und dann habe es bloß einen klei­nen Buben gege­ben, der sei­ne fünf Gers­ten­bro­te und zwei Fische mit den ande­ren tei­len woll­te. Bloß einen, der kein Ego­ist war. Viel­leicht sei ja auch das das Wun­der gewe­sen: Dass die ande­ren — nach­dem Jesus das, was für so vie­le so wenig gewe­sen sei, in der ers­ten Rei­he aus­ge­teilt hat­te — auch ange­fan­gen haben, das, was sie dabei hat­ten, mit den ande­ren zu tei­len. Und dann sei­en — nach­dem alle satt waren — auch noch zwölf Kör­be voll Brot übrig­ge­blie­ben. Für jeden Apos­tel qua­si einer. ​„Heu­te braucht es gar kei­ne Wun­der mehr! Es ist nur not­wen­dig, dass die­je­ni­gen, die etwas haben — sei es Zeit, Kraft, Mut, Erfah­rung, Glau­ben etc. -, es ein­fach mit denen, die nichts oder nicht so viel davon haben, tei­len!“, been­de­te der Geist­li­che sei­ne Pre­digt, die auch ohne die gewohn­te Fra­ge zum Schluss, zum Nach­den­ken anregte.

Nach den Für­bit­ten, die Sebas­ti­an Albert vor­trug, wur­de gemein­sam der Höhe­punkt des Wall­fahrts­ta­ges — die Eucha­ris­tie — gefei­ert. Zum Schluss des fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes, des­sen musi­ka­li­sche Gestal­tung Orga­nist und Kan­tor Lukas Salz­ber­ger an der pracht­vol­len Kir­chen­or­gel (einem Nach­bau der Ori­gi­nal­or­gel, deren Gehäu­se nach einem Stadt­brand nach Vils­ho­fen a.d.Donau gebracht und dort ein­ge­baut wor­den ist) über­nom­men hat­te, spen­de­te Haupt­ze­le­brant Sebas­ti­an Wild allen Anwe­sen­den und ihren Ange­hö­ri­gen den Segen und bedank­te sich auch im Namen sei­ner Pfar­rei ganz herz­lich für die Kol­lek­te, die der Finan­zie­rung des von der Pfar­rei Alders­bach zu schul­tern­den Kos­ten­an­teils der erfolg­rei­chen und ins­ge­samt gut 15 Mil­lio­nen teu­ren Gene­ral­sa­nie­rung, die begriff­lich an die Dar­stel­lung der Tem­pel­rei­ni­gung im Ein­gang zur Asam­kir­che erin­nert, Ver­wen­dung fin­den wird. Dazu sei ange­merkt, dass die bei­den ande­ren Tei­le zum einen der Frei­staat Bay­ern und zum ande­ren (unter­stützt mit sicht­lich gut ange­leg­ten Kir­chen­steu­er­mit­teln) die Diö­ze­se Pas­sau getra­gen hat.

Wirtshausbesuch und Brauereiführung rundeten den Tag ab

See­lisch sowie kul­tu­rell und his­to­risch mit vie­len wei­te­ren Infor­ma­tio­nen bes­tens gestärkt hat­ten die Wall­fah­rer die Gele­gen­heit, neben dem präch­ti­gen Kir­chen­schiff und dem Pres­by­te­ri­um auch noch die Lore­to-Kapel­le und die eben­falls wohl­tu­end küh­le Gruft zu besich­ti­gen, in der — so Pfar­rer Wild — noch Platz wäre. Dann durf­te natür­lich — ganz im Sin­ne der erschlos­se­nen Tex­te aus der Hei­li­gen Schrift — die leib­li­che Stär­kung für die Män­ner, Frau­en und Kin­der nicht feh­len. Nur ein paar Meter wei­ter ist das Gast­haus May­er­ho­fer gele­gen, des­sen flot­te Bedie­nun­gen die — schon auf­grund der hohen Tem­pe­ra­tu­ren und der schwü­len Wit­te­rung — durs­ti­gen Wall­fah­rer schnellst­mög­lich mit küh­len Geträn­ken ver­sorg­ten. Pater Jos­hy, Pfar­rer Wild und Pater Jip­son luden zum gemein­sa­men Tisch­ge­bet ein. Und Schritt für Schritt ver­lie­ßen dann auch die bestell­ten Sala­te mit Puten­strei­fen, Cur­ry­würs­te, Wie­ner Schnit­zel und vie­le wei­te­re Köst­lich­kei­ten die Küche des Tra­di­ti­ons­gast­ho­fes, in des­sen Metz­ge­rei man auch die wei­ter über die Pas­sau­er Land­kreis­gren­ze hin­aus bekann­ten Rosen­kranz­würs­te erwer­ben kann. 

Pater Jos­hy sprach anschlie­ßend allen, die zum Gelin­gen der Rad­wall­fahrt bei­getra­gen hat­ten, ein herz­li­ches ​„Vergelt’s Gott!“ aus, ganz beson­ders sei­nem Kol­le­gen Sebas­ti­an Wild für die Kir­chen­füh­rung und die Haupt­ze­le­bra­ti­on des Hei­li­gen Amtes, Franz Rat­zis­ber­ger, der als ursprüng­li­cher Alders­ba­cher die dies­jäh­ri­ge Wall­fahrt feder­füh­rend und per­fekt orga­ni­sier­te, und Sebas­ti­an Albert, der das Online-Anmel­de­tool zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Nach­dem damit der offi­zi­el­le Teil been­det war, spa­zier­ten mehr als ein Dut­zend der Teil­neh­mer zum Info­point an der Oran­ge­rie, wo Ute Mau­ritz-Spor­rer bereit­stand, um die ver­blie­be­nen wis­sens­durs­ti­gen Pil­ger aller Gene­ra­tio­nen bei lau­fen­dem Betrieb auf char­man­te Wei­se durch die Alders­ba­cher Braue­rei zu füh­ren. Dort gab es viel zu ler­nen, etwa über das am Sankt-Georgs-Tag 1516 von den baye­ri­schen Her­zö­gen Wil­helm IV. und Lud­wig X. erlas­se­ne Rein­heits­ge­bot, dass die Alders­ba­cher Brau­er ihr Was­ser aus dem braue­rei­ei­ge­nen Brun­nen und den Hop­fen (in Form von Pel­lets) sowie die Gers­te mit dem rich­ti­gen Pro­te­in­ge­halt (die die Füh­rungs­teil­neh­mer in Form des gerös­te­ten Mal­zes auch pro­bie­ren durf­ten) aus der Regi­on bezie­hen, was Craft-Bie­re und Tre­bern sind, was es mit der ober- und unter­gä­ri­gen Hefe auf sich hat und dass es zur Her­stel­lung eines Liters des kost­ba­ren Gers­ten­saf­tes knapp 25 Liter rei­nen Was­sers bedarf. Beson­ders beein­druckt zeig­ten sich die Füh­rungs­teil­neh­mer von den groß­di­men­sio­nier­ten Räum­lich­kei­ten der Braue­rei, so zum Bei­spiel von den rie­si­gen Kes­seln im Sud­haus und von den zwölf gigan­ti­schen Behäl­tern, die jeweils 85.000 Liter küh­les Bier speichern.

Nach­dem der Wis­sens­durst gestillt war, klang die Wall­fahrt für die einen im Asam­ca­fé und für die ande­ren im schat­ti­gen Teil des Bräu­st­überl-Bier­gar­tens aus. Anschlie­ßend mach­ten sich die Wall­fah­rer wie­der auf die Heim­rei­se. Höchst zufrie­den schmie­de­ten eini­ge der begeis­ter­ten Rad­ler schon die ers­ten Plä­ne für die nächst­jäh­ri­ge Pedal-Wall­fahrt, deren Statt­fin­den Pater Jos­hy auf­grund der her­vor­ra­gen­den Reso­nanz zur Freu­de aller bereits beim Mit­tag­essen in Aus­sicht stellte.

Bericht und Fotos: Ulrich Altmann

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